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Malteser Münster

September

Stephan von Salm-Hoogstraeten (42), Diözesangeschäftsführer

Seine Hobbies sind singen und Malteser :-).

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit dem 01.11.2011, davor seit 1996 in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen in Duisburg und Borken.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Als Diözesangeschäftsführer kümmere ich mich mit einem tollen Team um alle Belange im Haupt- und Ehrenamt. Führen, gestalten, organisieren u.v.m. – ich bin dankbar, dazu beitragen zu dürfen, die möglichst besten Bedingungen für ehren- und hauptamtliches Engagement in der Diözese zu schaffen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Anderen Menschen auf ganz vielen Feldern helfen zu können und das in einer erlebbar christlichen Gemeinschaft, die so viele unterschiedliche und interessante Menschen hat; die Begegnung mit ihnen ist ein tolles Gefühl.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Am nachhaltigsten wirken bei mir die Ereignisse nach, bei denen unser Maltesergeist am deutlichsten spürbar war: schwierige Einsätze bei Sanitätsdiensten als Ehrenamtlicher genauso wie mein Besuch 2015 bei unserer Partnergliederung in Baia Mare (Rumänien) oder die Romwallfahrt 2015 – es ist einfach beeindruckend, wie zugewandt, schnell und hochqualitativ Malteser helfen.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich empfinde mein Maltesersein nicht als reinen Job, sondern tatsächlich als Berufung; als Einzelner können wir nicht viel bewirken; als Teil eines großen Teams aus Haupt- und Ehrenamt sind wir unschlagbar. Von dieser wunderbaren Gemeinschaft fühle ich mich getragen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass es uns immer auf Neue gelingt, die Nöte und Sorgen der Menschen um uns herum zu bemerken. Dass wir stetig achtsam sind auf uns selbst, auf alle, die sich in unserer Maltesergemeinschaft engagieren und auf all die, die unsere Hilfe brauchen.

Christine Wixmerten (78) von den Maltesern in Emsdetten

Arbeitete früher als Sekretärin. Treibt gerne Sport.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 1981.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Teil unseres Leitungsteams und kümmere mich um unsere Integrative Gruppen im Sozialen Ehrenamt.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Ganz einfach: Unsere tolle Gruppe!

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Gute Planung ;-)

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Das waren eindeutig die vielen Romreisen!

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich möchte Freude teilen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Für die Zukunft wünsche ich vor allem Einigkeit und Toleranz für Jung und Alt.
 

Alexander Kipp (35) von den Maltesern im Kreis Steinfurt

Arbeitet als Bankkaufmann. Er interessiert sich für Wirtschaft, Geschichte, Politik, aber vor allem seine Malteserarbeit.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 2002.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Bei den Maltesern habe ich schon viele Tätigkeiten wahrgenommen – schwerpunktmäßig im Bereich Notfallvorsorge. Ich bin als ausgebildeter Verbandsführer Teil der Gefahrenabwehr im Kreis Steinfurt.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Ich kann mich mit den Zielen der Malteser stark identifizieren und sehe mich so als Teil einer großen und kameradschaftlichen Bewegung.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Das ist wirklich schwer, zumal der Anteil der Pflichtfortbildungen immer weiter zu- und damit der Zeitanteil, der in echte Malteserarbeit investiert werden kann, stetig abnimmt. Man muss seine Zeit schon gut einteilen und auch auf Freizeit verzichten.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz?

Da fallen mir viele ein. Im letzten Jahr hat der Kreis Steinfurt eine Behandlungsplatzbereitschaft 50 zum G-20-Gipfel entsandt. In dem Einsatzzeitraum hatte ich die stellvertretende Verantwortung für insgesamt rund 160 Einsatzkräfte. Die Vorbereitung dieses Einsatzes war natürlich sehr zeitraubend. Bemerkenswert waren aber auch zwei Einsätze in Italien. Im vorletzten Jahr leitete ich eine Gruppe von Einsatzkräften in Rom. Wir haben im Rahmen des Heiligen Jahres 2016 Sanitätsdienst in einigen der wohl beeindruckendsten Kirchen der Christenheit getan.
Bereits einige Jahre zuvor habe ich bei einem Betreuungseinsatz nahe L’Aquila mitgewirkt. Durch ein Erdbeben ist die Region um diese Stadt stark zerstört worden. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden so obdachlos. Mehrere Dörfer wurden komplett evakuiert. Unseren Dienst verrichteten wir in einem Lager, in dem die Bewohner eines solchen Dorfes nun lebten: In Zelten auf dem Parkplatz der dortigen Universität.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche mir für uns, dass wir unsere Ziele in Zukunft mit noch mehr Menschen gemeinsam verfolgen. Und ich wünsche mir, dass es uns gelingt, das Ehrenamt in den klaren Mittelpunkt unseres Wirkens zu stellen – mit aller Leidenschaft und allen Unzulänglichkeiten!

 

Christine Löderbusch (32), Ortsbeauftragte der Malteser in Schöppingen

Arbeitet als Erzieherin im Kindergarten. Zu ihren Hobbies zählen Sport, ihr Hund, lesen, Musik/Klavier und ihre zwei Kinder.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit über 20 Jahren bei den Maltesern. Angefangen habe ich als Gruppenkind in der Malteser Jugend, dann war ich selbst über 10 Jahre lang Gruppenleiterin. Später war ich auch viel im Katastrophenschutz aktiv.

Beschreiben Sie kurz ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Seit vier Jahren bin ich ehrenamtliche Ortsbeauftragte der Malteser in Schöppingen. Zu meinen Aufgaben gehören das Repräsentieren unseres Verbands, die Öffentlichkeitsarbeit, die Gruppe und den Zusammenhalt zu stärken, den Überblick vor Ort zu behalten, Dienste zu koordinieren, Verwaltung…

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Dass wir ehrenamtlich etwas auf die Beine stellen! Und zwar jeder so, wie er kann und möchte. Deshalb haben wir so viel Freude an unserem Tun!

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Die Aufgabe läuft voll in meinem privaten Leben mit. Während meiner Arbeitszeit bin ich nicht erreichbar, daher fällt vieles für mich auch am Wochenende an. Bei meiner Familie und meinen zwei Kindern muss ich mich da gut organisieren.

Was war Ihr interessantester/ erfolgreichster/ bemerkenswertester/ Einsatz/Erlebnis?

Unser Einsatz beim Schneechaos 2005. Da hat man gesehen, was Zusammenhalt und Gemeinschaft im Einsatz und im täglichen Leben bedeuten.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich bin gerne da, wenn andere Hilfe und Unterstützung brauchen. Gemeinsam mit anderen etwas zu schaffen, ist toll. Und in unserer schnelllebigen Zeit muss es auch Menschen geben, die bereits sind, etwas zu tun, auch wenn sie dafür nicht bezahlt werden.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Viel Freude bei der Arbeit, offene Ohren, wenn man einen Rat und Unterstützung braucht, Gemeinschaft und Spaß am Leben und der Arbeit!

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE33370601201201214730  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7