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Malteser Münster

November

Sandra Heimel (36) von den Maltesern in Havixbeck

Ist von Beruf Rettungsassistentin/Medizinische Fachangestellte und Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen. Ihre Hobbies: Ihre Isländer Stute und ihre kleine Hundedame.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ehrenamtlich aktiv bin ich - mit Unterbrechung - seit 1995. Damals bin ich durch eine Schulprojekt-Woche zu den Maltesern gekommen und mit Unterbrechung später aktiv wieder eingestiegen.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Hauptsächlich bin ich als Rettungsassistentin im Bereich Rettungsdienst/Sanitätsdienst/Katastrophenschutz und First Responder tätig. Aufgrund meiner Weiterbildung zur Qualitätsmanagement-Beauftragten kümmere ich mich seit 2017 um den Bereich QM Rettungsdienst. Ansonsten unterstütze ich, wo ich nur kann, damit wir eine starke Gemeinschaft sind.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Mir gefällt die Abwechslung zum Alltag. Kein Einsatz ist wie der andere, gelernte Fähigkeiten und Ausbildungen können aktiv miteingebracht und weiterentwickelt werden. Das Bildungsprogramm ermöglicht uns Ehrenamtlichen, sich weiterzubilden. Ebenfalls finde ich die Gemeinschaft unglaublich toll, wir sind auch privat eine tolle wachsende Gemeinschaft.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Die Aufgabe läuft voll in mein privates Leben mit rein, da mein Partner auch mit ganzem Herzen Malteser ist. Während meiner Arbeitszeit habe ich das Glück, dass mein Arbeitgeber mich zu Einsätzen und Fortbildungen freistellt. Jedoch muss vieles auch am Wochenende erledigt werden.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Als interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Ereignis fand ich, dass wir mit einem tollen kleinen Team innerhalb kurzer Zeit den ehrenamtlichen Bereich des Rettungsdienstes erfolgreich durch das Qualitätsmanagement zertifizieren konnten. Ein Erfolg von 10 auf 100 % war das für uns Havixbecker!

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich bin gerne da, wenn andere Hilfe und Unterstützung brauchen. Gemeinsam mit anderen etwas zu schaffen, ist toll. Und in unserer heutigen Zeit muss es auch Menschen geben, die bereit sind, etwas zu tun, auch wenn es ehrenamtlich ist.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern für die nächsten 65 Jahre, dass sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren und dass auch kleine Ortsverbände weiterhin von den Großen unterstützt werden.

Hans-Elmar Otto (90), von den Maltesern in Greven (früher Stadtverband Münster)

Der Rentner war früher selbstständiger Architekt. Er malt Aquarelle und zeichnet gerne.

Wie lange sind Sie schon bei den Maltesern?

Seit März 1962. 1963 wurde ich in Münster Bereitschaftsführer, damals der erste in der Diözese.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Zuerst war ich – wie gesagt – Bereitschaftsführer. 1986 wurde ich ehrenamtlicher Geschäftsführer im Stadtverband Münster und 1989 dann Stadtbeauftragter.

Wie sind Sie zu den Maltesern gekommen?

Meine erste Begegnung war 1956 bei Heilig Rock in Trier. Da habe ich die Malteser das erste Mal wahrgenommen. Ihr Einsatz hat mir imponiert. Da der Wehrdienst für mich nicht in Frage kam und mir die Malteser gut gefielen, bin ich dann zum Hilfsdienst gegangen.

Wie haben Sie es geschafft, Ehrenamt und Beruf unter einen Hut zu bringen?

Das hat gut geklappt. Als ich geheiratet habe, war ich bereits Vollblut Malteser. Da musste meine Frau mit leben (lacht). Sie hat mir in all den Jahren immer den Rücken freigehalten. Sie war Krankenschwester und hatte viel Verständnis und Achtung für meine ehrenamtliche Tätigkeit.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Es gab viele! Da ist zum Beispiel die Bundessportveranstaltung der katholischen Jugend in Münster. Dort haben wir uns in der Weißenburg-Kaserne um die Vollverpflegung von 30.000 Jugendlichen gekümmert. Das waren 60.000 Brötchen, die aufgeschnitten, geschmiert, belegt und verpackt werden mussten. Wahnsinn! Wir arbeiteten wie am Fließband. Bei diesem Diözesaneinsatz waren wir aber bestimmt fast 400 Leute aus allen Gliederungen. Auf dem Hof hatten wir 25 Feldküchen aufgebaut. Ist alles prima gelaufen!

Gerne erinnere ich mich auch an die Romwallfahrten für Menschen mit Behinderungen: Wir sind damals noch mit dem Zug gefahren, nicht wie heute mit Bussen. Bei der ersten Wallfahrt 1981 wussten wir gar nicht, wie das alles gehen soll, das war ja ganz neu für uns. Wir haben dann einen Stab aufgebaut, das hat hervorragend funktioniert. Ich war dann technischer Einsatzleiter Bahn. Insgesamt 15 Wagen wurden aneinandergereiht, ein Wagen für die Einsatzleitung und dann haben wir noch die Küche der Bocholter Malteser untergebracht. Über die Jahre habe ich sechs Fahrten mitorganisiert und vorbereitet. Damals haben wir am Brenner Halt gemacht und erstmal eine Schneeballschlacht gemacht. Das waren schöne Zeiten!

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass die Arbeit unserer ehrenamtlichen Helfer in der breiten Öffentlichkeit mehr wahrgenommen und vor allem anerkannt wird!

Sebastian Keßeler (26) von den Maltesern in Telgte

Ist Heilerziehungspfleger. Zu seinen Hobbies gehören Musik hören, Freunde treffen
und natürlich die Malteser.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

6 ½ Jahre sind es mittlerweile, die ich bei den Maltesern in Telgte tätig bin.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin in der Transportgruppe als Einsatzsanitäter eingesetzt und begleite dort verschiedene Sanitätsdienste auf Radrennen, Volksläufen und oft auch auf verschiedenen Wallfahrten in Telgte.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Jeder kann sich auf den anderen verlassen. Wir alle sind wie eine große Familie. Und genau das ist das, was mich gerade zu meinem Ortsverein zieht. Und das ist, was ich daran liebe.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einem Hut?

Sehr gut mittlerweile. Da ich innerhalb der Woche keine Dienste habe, kann ich mich immer wieder an den Wochenenden ganz den Maltesern zuwenden.

Was war Ihr interessantester/ erfolgreichster/ bemerkenswertester Einsatz/ Erlebnis?

Ganz klar, die Hochwasserlage in Magdeburg. Dort ging es wirklich mehrere Tage an die Grenzen meines Könnens. Ich konnte viele Erfahrungen in einem Katastropheneinsatz sammeln. Das kann man in Übungen definitiv nicht auf diese Weise erleben.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Um einfach sagen zu können, dass man sich für andere Menschen einsetzt, und das auf freiwilliger Basis. Und was man dann von den anderen Menschen als Dank und Anerkennung zurückbekommt. Das motiviert mich dann auch, immer weiterzumachen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass alle zukünftigen Veränderungen ein gutes gemeinsames Miteinander weiterhin fördern und dass die Zusammenarbeit im gesamten Bistum Münster sowie in den einzelnen Ortsvereinen weiterhin so gut funktioniert wie bisher.
 

Tina Raupach (43), Fahrdienstleiterin bei den Maltesern in Münster

Ist gelernte Bürokauffrau und gibt gerne Reitunterricht. Sie lebt auf einem Ponyhof mit ganz vielen verschiedenen Tieren und unzählig vielen Kindern, die jeden Tag zu Besuch kommen.

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin vor zehn Jahren zu den Maltesern gekommen. Damals habe ich eine Stelle als Fahrerin in der Zeitung entdeckt, und dachte: „Hey, da war ich erst vor kurzem zum Erste-Hilfe-Kurs, das ist ganz in der Nähe.“

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Mittlerweile leite ich den Fahrdienst in Münster und bilde mich ständig rund ums Thema Fahren, Fahrzeuge und Qualitätsmanagement (QM) im Fahrdienst fort. Ich bin AV21-Moderatorin und Auditorin im Fahrdienst. Außerdem bin ich für verschiedene Aufgaben in der Diözese zuständig, wie zum Beispiel Spendenanträge.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Weil Nähe zählt….das erleben wir auch im Fahrdienst regelmäßig. Da fallen uns Dinge auf, die nicht in Ordnung sind und wir versuchen, eine Lösung zu finden. Dinge, die eigentlich gar nicht unsere Aufgaben sind, aber wenn wir das Gefühl haben, da kümmert sich gerade keiner drum, helfen wir soweit wie möglich. Zum Beispiel haben wir mal einen Stammfahrgast von zu Hause abgeholt, und die Dame lag noch auf Ihrer Matratze, die total verdreckt war. Daraufhin haben wir den Sozialbetreuer ausfindig gemacht, doch bevor er überhaupt reagieren konnte, hatten wir die Matratze schon entsorgt und der Frau noch am gleichen Tag eine andere gebracht. Dafür ist keiner von uns bezahlt worden, aber da fragt auch keiner nach Entlohnung. Wir tun es, weil wir auch im Fahrdienst ein großes Stück Malteser im Herzen tragen.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Da gibt es so viele, die man gar nicht aufzählen kann. Es sind die unzähligen kleinen Dinge, die es zu einem Großen werden lassen. Zwei größere Events waren für mich der Papstbesuch in Freiburg, der Krankentransport zum einem Flugzeug, das haben wir im Fahrdienst auch nicht so oft, wir sind ja kein Rettungsdienst. Und auch einige Seminare bleiben einem besonders im Gedächtnis, wie zum Beispiel das Führungskräfteseminar auf Ameland.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Meine Motivation ist meine innere Einstellung zu meiner Tätigkeit und den Maltesern. Ich denke, der Fahrdienst gibt vielen Menschen mit Behinderungen oder auch kranken und alten Menschen die Möglichkeit, am Leben teil zu haben. Auch wenn wir nur der Fahrdienst sind, sind wir oft - wie die Friseure – die, die einfach nur zuhören. Und die Professionalität, die wir durch das QM bekommen haben. Ja, die ist aufwendig und kostet Arbeit. Aber wenn jemand denkt: „Was tun die schon….nur ein wenig Auto fahren, das kann doch jeder.“ Nein, da steckt viel mehr hinter als man denkt. Ich trage gerne nach außen, dass ich bei den Maltesern arbeite. Ich hoffe, ich kann auch in der Diözese dazu beitragen, dass ich unseren ehrenamtlichen Helfern ein wenig Arbeit in der Bürokratie abnehmen kann.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich hoffe, dass ich auch in 65 Jahren noch mit Stolz sagen könnte: „Ich bin ein Malteser.“ Also wünsche ich den Maltesern im Bistum Münster auch in den nächsten 65 Jahren noch viele spannende Aufgaben und viel Mut und Optimismus, um diese zu meistern. Ich glaube ganz fest dran.

Steffen Höltje (22) von den Maltesern in Altenbeken

Macht ein Duales Studium in Angewandter Informatik. Er steht auf schwimmen und Trommel spielen. Seit mehreren Jahren unterstützt er die Malteser im Bistum Münster beim alljährlichen Ameland-Einsatz.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Durch den Schulsanitätsdienst bin ich 2011 zu den Maltesern gekommen.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Teil der Sanitätsgruppe unser Einsatzeinheit und mache regelmäßig bei verschiedensten Sanitätsdiensten mit.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Mir gefällt der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft unserer Gliederung und dass man bei den verschiedensten Aktionen immer neue Leute kennen lernt.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Das Ehrenamt und meinen Beruf bekomme ich gut unter einen Hut, da unser Dienstabend immer abends und die Sanitätsdienste meist am Wochenende stattfinden.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Am spannendsten finde ich immer den Sanitätseinsatz auf Ameland, an dem ich seit ein paar Jahren teilnehme. Zudem waren die Einsätze auf den Katholikentagen in Regensburg und Münster eine gute Erfahrung. Eine weitere tolle Erfahrung war die Teilnahme am Bundeswettbewerb vom Schulsanitätsdienst in Aachen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Meine Motivation ist es, anderen Menschen zu helfen. Ich habe das Gefühl, in einer tollen Gemeinschaft etwas Sinnvolles zu tun.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern weiterhin engagierte Helfer, damit sie auch in Zukunft vielen Menschen mit ihrer Arbeit helfen können.

Alexander Jahn (19) von den Maltesern in Ostbevern-Brock

Ist Auszubildender. Seine Hobbies sind die Malteser, die Ehrengarde im Schützenverein und Freunde treffen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit meinem 9. Lebensjahr bin ich bei den Maltesern und seit 3 Jahren ehrenamtlich aktiv.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern.

Ich bin Mitglied in der Jugend-SEG (Schnelleinsatzgruppe) und leite die Gruppenstunden für unsere jüngsten Mitglieder. Seit einigen Monaten bin ich ausgebildeter Rettungshelfer und fahre bei FirstResponder-Einsätzen mit.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Gemeinschaft und vor allem die Möglichkeit, Gutes zu tun. Zum Beispiel in Form von Einsätzen in Notfallsituationen.

Wie bringen Sie Ihr Ehrenamt und Ihren Beruf unter einen Hut?

Mein Beruf und mein Ehrenamt vereinbaren sich sehr gut miteinander. Unter anderem deswegen, weil mein Ausbildungsbetrieb offen für ehrenamtliches Engagement ist und aufgrund der Größe des Betriebes im Notfall meine Erfahrungen bei den Maltesern von Vorteil sein können.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Interessant sind immer die Jugendgruppenstunden und die Ferienaufenthalte auf Ameland. Mein erfolgreichstes Erlebnis war auf jeden Fall der Lehrgang zum Rettungshelfer an der Malteserschule in Dortmund. Bemerkenswert ist, dass alle Maltesereinheiten zwar eine Einheit für sich sind, aber trotzdem offen für alle anderen Gruppen sind und wir voneinander lernen können.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe war der Auslöser, den Maltesern beizutreten. Der Wunsch, sich im Rettungsdienst ausbilden zu lassen, kam im Laufe der Zeit dazu. Dass mir hier die Möglichkeit geboten wird, an Schulungen, Fort-, Weiter- und Ausbildungen teilzunehmen, ist für mich der Grund, mich ehrenamtlich zu engagieren und mich auf Dauer zum Rettungssanitäter weiterzubilden.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern und allen anderen Menschen, dass sie ebenfalls Freude am Ehrenamt haben und immer Menschen davon überzeugen können, dass Gutes tun gut tut.

 

Bernhard Bücker (70) von den Maltesern in Münster

Ist mittlerweile Rentner, war von 1969 bis 2013 Diözesanreferent in verschiedenen Bereichen. Er fährt gerne Rad und macht leidenschaftlich gerne Urlaub auf Ameland.

Wie lange sind Sie schon bei den Maltesern?

Seit August 1962.

Beschreiben Sie kurz ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich habe als Helfer im Sanitätsdienst angefangen, war dann Mitglied im Verpflegungstrupp, dort auch viele Jahre Leiter der mobilen Küche. Außerdem bin ich im Krankentransport und im Katastrophenschutz tätig gewesen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Obwohl ich lange hauptamtlich bei den Maltesern gearbeitet habe, habe ich mich darüber hinaus immer ehrenamtlich engagiert. Die Arbeit und die Zusammenarbeit mit den anderen Helfern waren schon immer das Wichtigste. Da habe ich nie auf Stunden geachtet.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Auch im Rahmen meiner hauptamtlichen Tätigkeit habe ich weiter in den Einheiten mitgearbeitet, was eine große Bereicherung für die Arbeit bei den Maltesern war.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Im Herbst 1970 war ich 4 Wochen in Pakistan im Einsatz im Rahmen der Nothilfe nach einer Überschwemmungskatastrophe. Dort war ich im Feldlazarett als Koch eingesetzt. Dieser Einsatz ist bis jetzt das größte Erlebnis, und ich habe noch immer Kontakt mit einem Arzt in Münster, der damals als Assistenzarzt mit im Einsatz war.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Nach meiner Rente bin ich auch weiterhin ehrenamtlich für den Sanitätseinsatz auf Ameland und als Referent für die Malteser Pastorale zuständig, was mir sehr wichtig ist. Es geht nämlich nicht nur um Wirtschaftlichkeit und als katholischer Verband sollten wir die Menschlichkeit besonders im Auge behalten.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass der Verband weiter wächst und auch künftig noch mehr Gemeinschaft und weniger Wirtschaftlichkeit und Verwaltung im Fokus steht. Die Ehrenamtlichen sind eine der tragenden Säulen unseres Verbands.

Petra Zobel (57) von den Maltesern in Recklinghausen

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Vor 18 Jahren habe ich bei den Maltesern als Fahrerin für den Mahlzeitendienst angefangen, durchlief dann verschiedene Abteilungen und bin nun als Verwaltungsangestellte in der Dienststelle Recklinghausen tätig.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin für alle verwaltungstechnischen Tätigkeiten, hauptsächlich im Fahrdienst, zuständig.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Am meisten gefällt mir bei den Maltesern, dass man in einem sozialen Bereich unter Bedingungen, bei denen man zu einem großen Teil Gestaltungsfreiheit hat, für andere Menschen helfend tätig sein kann.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Mein bemerkenswertestes Erlebnis bei den Maltesern war, dass ich zu einem Zeitpunkt, zu dem es mir persönlich sehr schlecht ging, von der Gemeinschaft der Malteser wie in einer Familie aufgenommen wurde und ich dadurch wieder Mut fassen und in ein zufriedenes Leben zurückkehren konnte.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern, vor allem im Bistum Münster, dass sie auch in den nächsten 65 Jahren mit viel Elan und gemäß dem Motto „Weil Nähe zählt“ die zukünftigen Herausforderungen meistern.

Karlheinz Simons (74) von den Maltesern in Drensteinfurt

War früher Sparkassenbetriebswirt und ist seit 2003 Pensionär. Seine Hobbies sind Malteser, Tennis und Radtouren im In- und Ausland.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern? 

Seit dem 10. November 1962, bei der Aufstellung des Luftschutzhilfsdienst-Fernmeldezug für den Kreis Lüdinghausen. Dem unmittelbar vorausgegangen war die große Flutkatastrophe in Hamburg.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern? 

Von 1963 bis 1964 war ich Fernsprechgruppenführer. Im Sommer 1964 übernahm ich den 64. LS-FMZ-RWL in Drensteinfurt als Zugführer. Nach 39 Jahren gab ich dann das Amt des Fernmeldezugführers am 12. Dezember 2003 ab. Seit 1980 bin ich der stellvertretende Stadtbeauftragte in Drensteinfurt.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten? 

Das “Wir-Gefühl”! In einer Kleinstadt wie Drensteinfurt mit etwa 15.000 Einwohnern halten alle Malteser zusammen, ziehen an einem Strang. Viele Gemeinsamkeiten, trotz verschiedener Aufgaben und Dienste, gestalten das Malteserdasein immer wieder interessant und zukunftsweisend.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut? 

Nachdem ich fast 15 Jahre pensioniert bin, erfüllt mein Familienleben mit drei verheirateten erwachsenen Kindern und deren vier Kindern einen Großteil meines heutigen Tagesablaufs. Aber auch der Dienst am Nächsten im Malteser Hilfsdienst steht dabei nach wie vor auf dem Plan. Zwar nicht mehr vorrangig, aber immer noch an zweiter Stelle stehe ich mit helfender Hand zur Seite.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis? 

Ein einzelner Einsatz bzw. ein Erlebnis war es eher nicht. Hier denke ich vielmehr in meiner 55-jährigen Malteser-Arbeit an die verschiedensten Funk- und Fernmeldeübungen und Einsätze landesweit, unter anderem auch mit diversen anderen Hilfsorganisationen, an die Rom-Wallfahrten von November 1981 bis 1995, die immer wieder ein neues Erlebnis für mich waren und natürlich auch die internen Veranstaltungen auf Ortsebene.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation? 

Die Arbeit des Malteser Hilfsdienstes war und ist bis heute für mich aktive und gelebte Nächstenliebe. Den Menschen zu helfen, die in unserer Gesellschaft Hilfe benötigen, war für mich stets ein Anliegen und wird es weiterhin auch bleiben. Der Malteser Hilfsdienst ist Garant, diesen Auftrag stets zu verwirklichen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre? 

Ich wünsche den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre, dass sie in ihrem ehrenamtlichen Engagement nicht nachlassen, sondern fortfahren. Mögen die Malteser mit all ihren Gliederungen sich in den nächsten Jahrzehnten stetig weiterentwickeln und neu orientieren. Der Herrgott gebe dazu seinen Segen.
 
 

Martin Fortmann (54), arbeitet im Bereich Controlling und Finanzen in der Diözesangeschäftsstelle

Spielt Posaune in einer Brass Band und im Posaunenchor.

Wie lange sind Sie schon bei den Maltesern aktiv?

Seit 1987 im Ehrenamt und seit 2011 im Hauptamt.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Meine Schwerpunkte liegen in der Erstellung von Statistiken und Auswertungen für die Diözesangeschäftsführung und für unsere ehrenamtlichen Gliederungen im Bereich der Finanzen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Der Zusammenhalt untereinander und die Gemeinschaft.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Das war 1987 – da habe ich meine Frau Heike bei den Maltesern kennengelernt :-)

Wieso sind Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich habe dort über die Jahre so viele tolle Menschen kennengelernt. Mit vielen bin ich auch heute noch befreundet.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Viel Erfolg und, dass sich immer neue Ehrenamtliche für eine Tätigkeit bei den Maltesern entscheiden!

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE33370601201201214730  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7