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Malteser Münster

März

Klemens Vlaswinkel (76) von den Maltesern in Borken

Ist Berufsschullehrer in Rente. Seine Hobbies sind Sport, wandern und mit den Enkelkindern spielen. 

Wie lange sind Sie schon aktiv bei den Maltesern?

Seit 1962.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich hatte viele aktive ehrenamtliche Tätigkeiten bei den Maltesern. Unter anderem als Gruppenleiter, Bereitschaftsführer, in der Sanitätsbereitschaft im Vietnamkader (1964/65), ich bin Mitbegründer der Malteser Jugend, war Jugendreferent, kümmerte mich um die Organisation und Durchführung von Hilfstransporten nach der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 – 2001. Dreimal jährlich während der Ferien sind wir nach Osteuropa, also nach Weißrussland, in die Ukraine und nach Polen gefahren. Außerdem habe ich mich um die Organisation von Erholungsfreizeiten und die Vermittlung von Au-Pair-Stellen für Kinder und Jugendliche aus Belarus im Kreis Borken gekümmert.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Der weltweite unermüdliche Einsatz in humanitären Bereichen.

Wie haben Sie es geschafft, Ehrenamt und Beruf unter einen Hut zu bringen?

Durch die Freude, helfen zu dürfen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz?

Bei der Sturmflutkatastrophe von Hamburg im Frühjahr 1962 war ich als Helfer und Funker im Rettungseinsatz. Im Jahr 1990 war ich mit der Malteser Jugend beim Katholikentag in Berlin im Einsatz. In den Tagen unseres Berlinaufenthaltes haben wir uns mit unseren Jugendlichen als “Mauerspechte” betätigen können und haben in diesem “Rahmen” auch Ostberlin erkundet.

Wieso engagieren Sie sich für die Malteser? Was ist Ihre Motivation?

Durch den vorgenannten Einsatz wurde mir bewusst, wie wichtig und erfüllend die uneigennützige Tätigkeit als Helfer ist.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Freude am Helfen!


Sonja El-Sayed Mohamad Dib (21) von den Maltesern in Münster

 Ist Erzieherin im Anerkennungsjahr. Zu ihren Hobbies zählen Kung Fu, Sport im Allgemeinen und Gitarre spielen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit Oktober 2017.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich lasse mich als Einsatzsanitäterin bzw. im Weiteren als Rettungshelferin ausbilden und nehme an Sanitätsdiensten teil. Zum Beispiel in der Halle Münsterland oder bei anderen Veranstaltungen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Gemeinschaft, das Teamwork und die Hilfsbereitschaft und Offenheit untereinander.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Unter der Woche arbeite ich Vollzeit, deswegen nehme ich größtenteils an Diensten teil, die am Wochenende stattfinden. Ich wäge ab, wie oft und wann ich monatlich ehrenamtlich aktiv sein kann. Ehrenamtliches Engagement ist wie ein Hobby für mich. Nach der Arbeit kann ich dem nachgehen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Mein erster San-Dienst  beim Trailerpark in der Halle Münsterland. Das war für mich sehr interessant, da ich die Abläufe, die Planung und Durchführung zum ersten Mal erlebt habe.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Die Malteser sind eine engagierte und hilfsbereite Organisation. Ich möchte gerne daran teilhaben. Später möchte ich im medizinischen Bereich arbeiten. Die Ausbildung zum Einsatzsanitäter bzw. Rettungshelfer und die San-Dienste geben mir die Möglichkeit, im medizinischen Bereich aktiv zu sein. Außerdem möchte ich hilfsbedürftigen Menschen zur Seite stehen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern für die nächsten 65 Jahre eine fortbestehende Kooperation mit ihren Partnern, so dass die Malteser weiter wachsen können. Ich wünsche ihnen, dass sich weitere Kinder und Jugendliche finden, die bei den Maltesern aktiv werden möchten. Und natürlich viel Gesundheit und die nötige Energie für weitere erfolgreiche Dienste.


Mark Holtmann (26) von den Maltesern in Kevelaer

Arbeitet als Rettungsassistent im Kreis Viersen. In seiner Freizeit engagiert er sich zudem bei der Feuerwehr, geht angeln und treibt Sport.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin schon seit  11 Jahren aktiv bei den Maltesern in Kevelaer.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich kümmere mich in unserer Gliederung um die Planung und Durchführung von Sanitätsdiensten bei verschiedensten Veranstaltungen. Ich nehme natürlich auch selber an einigen Diensten teil.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Neben dem Spaß an der Arbeit, den ich ja schon durch meinen Hauptberuf mitbringe, gefällt mir die gut funktionierende Gemeinschaft in unserer Gliederung.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Durch den Schichtdienst, den wir im Rettungsdienst haben, kann ich mir meine Freizeit gut einteilen. Man darf aber trotzdem nicht Familie und Freunde außer Acht lassen, die wollen ja schließlich auch Zeit mit mir verbringen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Ein sehr interessantes Erlebnis war für mich eine dreitägige Übung mit mehreren internationalen Katastrophenhilfe-Organisationen auf dem Gelände der Training Base Weeze. Dort wurden realistische Szenarien aus Katastrophengebieten dargestellt, bei denen wir mit Engländern, Polen und Schweden zusammen gearbeitet haben.

Einen sehr interessanten Dienst hatte ich bei einem 4- tägigen Festival in der Schweiz, zu welchem ich mit einem Kollegen gefahren bin.
Das Interessante dabei war, dass wir zu dem höchstqualifizierten nichtärztlichen Personal gehörten und komplett eigenständig arbeiten und therapieren durften. Die anwesenden Ärzte schauten uns dabei gelegentlich über die Schulter und gaben uns Tipps. Der Kontakt mit Patienten und Kollegen verschiedenster Nationalitäten war teils etwas schwierig, hat aber sehr viel Spaß gemacht.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich engagiere mich immer noch ehrenamtlich bei den Maltesern, da ich durch sie meinen Traumberuf gefunden habe und damit was zurückgeben kann.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre viel Spaß und Motivation bei ihrer Arbeit, die Unterstützung von Kirche und Bevölkerung und einen starken Nachwuchs, der auch in Zukunft die vielfältigen Aufgaben der Malteser übernimmt.


Petra Bahr-Rüschkamp (52), leitende Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes der Malteser am Niederrhein (Goch/Uedem/Kalkar-Xanten-Sonsbeck)

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin im Frühling 2015 aus Norddeutschland zu den Maltesern an den Niederrhein gekommen.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich schule, koordiniere und unterstütze, gemeinsam mit 4 Kolleginnen, eine Gruppe von 60 Ehrenamtlichen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene begleiten, die von Sterben, Tod und Trauer betroffen sind.
Wir Koordinatorinnen informieren in betroffenen Familien, Institutionen (z.B. Schulen und Kindergärten) und in der Öffentlichkeit über die Möglichkeit der Unterstützung durch unseren Hospizdienst und bemühen uns weitere Menschen für das ehrenamtliche Engagement zu gewinnen. Mit anderen Malteser Diensten und den Akteuren des Palliativen Versorgungssystems arbeiten wir in Netzwerken eng zusammen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

 Mir gefällt der hohe Qualitätsanspruch im Fachbereich HoPaTra, der meinem Selbstverständnis von „guter Arbeit“ entspricht. Dazu gefällt mir das Prinzip der Partizipation, das mir durch Mitarbeiterbefragung, Quartalsgespräche und Führungskräfterunden die Möglichkeit gibt, nicht nur meinen Arbeitsbereich, sondern auch meine Organisation aktiv zu gestalten.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Ende letzten Jahres habe ich die Begleitung eines Sterbenden in einer spirituellen Männerwohngemeinschaft koordiniert. Die Biografie des Betroffenen und die Gespräche mit den Bewohnern der Gemeinschaft haben mich sehr beeindruckt.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Das Malteserwappen symbolisiert mit seinen 8 Spitzen die Seligpreisungen der Bergpredigt. Als ich mich 2015 für eine neue Organisation als Arbeitgeber entschieden habe, war diese Symbolik tatsächlich ausschlaggebend. Inzwischen bin ich fast 3 Jahre in unserer Organisation und habe erfahren dürfen, dass Symbole und Leitbilder bei den Maltesern auch handlungsleitend sind.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Kontinuierlich nachwachsende, motivierte, kreative und innovative ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter/innen.


Katharina Nischik (22) von der Malteser Jugend in Emsdetten

Ist von Beruf Hebamme. Sie liebt Musik, Yoga und Sport und näht gerne.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 2009. Also mittlerweile 9 Jahre.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Jugendgruppenleiterin in Emsdetten und Jugendvertreterin im Bundesjugendführungskreis.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Zeit mit meiner Jugendgruppe, besonders wenn wir im Lager sind. Dort trifft man dann nicht nur Leute aus seiner Ortsgliederung, sondern aus der ganze Diözese.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Als Schülerin konnte ich bei allem mitmachen, aber jetzt sind manche Wochenenden oder Veranstaltungen unter der Woche leider nicht mehr möglich.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Zu sehen wie meine ehemals kleinen 10jährigen Gruppenkinder jetzt selbst als Gruppenleiter*innen und Teamer*innen das Lager mitgestalten.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Wir haben tolle Leute, eine gute Kinder- und Jugendarbeit und vernetzen uns untereinander.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Macht weiter so! Viel Freude, Erfolg, Glück und Motivation für die nächsten 65 Jahre.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE33370601201201214730  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7