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Malteser Münster

Dezember

Christian Schlichter (55), Diözesanreferent für Fundraising und Kleiderspenden

Seine Hobbys sind Motorradfahren, mit der Säge in den Wald gehen und meine Schlittenhunde.

Wie lange sind Sie schon bei den Maltesern?

Ich bin quasi mit der Geburt Malteser geworden, weil mein Vater Beauftragter in Emsdetten war. Die Malteser standen bei uns in der Familie sozusagen auf der Tagesordnung. Offiziell bin ich in diesem Jahr aber seit 40 Jahren Mitglied.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Ehrenamtlich war ich in den unterschiedlichsten Funktionen, vom Helfer im Katastrophenschutz über Saneinsätze bis zum Jugendgruppenleiter und zuletzt als stv. Beauftragter einer großen Stadtgliederung, tätig. Seit acht Jahren arbeite ich auch als Honorarkraft für die Malteser, erst als Pressereferent, jetzt als Fundraiser für die Malteser in der Diözese Münster, ich kümmere mich also um die Spenden.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Gemeinschaft und die Gewissheit, unter Gleichgesinnten engagiert zu sein, gefallen mir am meisten. Für mich ist die Hauptantriebsfeder unser Leitsatz. Das fasst mein Engagement zusammen. „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ wird für mich bei den Maltesern wie bei keiner anderen Organisation zu einer gelebten Einheit. Das ist authentisch und macht unser Engagement aus.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Je größer die Einsätze und je stärker die Herausforderungen, desto stärker anschließend die Freude bei allen Beteiligten, es geschafft zu haben. Statt Erschöpfung erlebt man dann fast Dankbarkeit, dabei sein zu dürfen. Ich freue mich bis heute, dass es uns als Stadtleitung in meiner Heimatgliederung nach finanziell unruhigen Jahren endlich gelungen ist, wieder in dauerhaft gesicherte schwarze Zahlen zu kommen. Denn auch bei den Maltesern gilt, dass man für die gute Tat auch gut rechnen muss. Wer immer am Limit arbeitet oder ins Defizit abrutscht, kann nicht dauerhaft Gutes tun.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Wir reden nicht nur über das Evangelium, wir versuchen es zu leben und umzusetzen. Das ist für mich der authentische Versuch, verantwortungsvoll als Christ zu leben. Bei den Maltesern treffe ich viele Menschen, die ebenso motiviert sind, das spürt man und deshalb ergeben sich ja auch vielfach richtige Freundschaften untereinander.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche mir am meisten, dass wir trotz aller Erschwernisse durch Gesetze und Verordnungen auch weiterhin unser Ehrenamt engagiert ausüben können. Denn wir wollen ja immer wieder neue Menschen finden, die wir durch unser Tun anstecken können, damit sie mitmachen. Malteser zu sein, ist immer dann ansteckend, wenn unsere eigene Flamme der Begeisterung stark genug brennt. Das dürfen wir uns nicht durch externe Bürokratie aus Ämtern und Behörden ersticken lassen.

Josef Weil (67) von den Maltesern in Warendorf

Ist mittlerweile Rentner. Bis vor einigen Jahren war er als Dipl.-Ing. der Nachrichtentechnik an der Universität Münster als Hardwareentwickler für den Bereich Neuro- und Verhaltensbiologie tätig. Neben den Maltesern ist sein Hobby das Reisen mit dem Wohnwagengespann.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit 1967, also 51 Jahre, aktiv bei den Maltesern.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern.

Ich habe die typische Karriere bei den Maltesern durchlaufen: Sanhelfer, Ausbilder, Gruppenführer, Rettungssanitäter, Zugführer, Leiter Einsatzdienste, Verbandführer. Parallel dazu bin ich seit 1987 Bundesdelegierter und seit 1989 stellvertretender Beauftragter und ehrenamtlicher Geschäftsführer bei den Maltesern in Warendorf.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Man lernt immer wieder bundesweit neue Menschen kennen, die eine ähnliche Interessenslage haben.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Jetzt als Rentner habe ich 24 Studen Zeit am Tag, die ich verplanen kann; selbstverständlich nicht nur für die Malteser. Früher wie heute hatte bzw. habe ich eine gute Unterstützung in meiner Familie. Meine Frau und auch meine drei Kinder sind alle bei den Maltesern aktiv. Man kann sagen, ich habe den Malteservirus vererbt.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Jede Zeit hatte ihre eigenen interessanten Einsätze. Da waren zunächst die Sanitätseinsätze mit der braunen Sanitätstasche. Danach waren es die Einsätze (auch überregional) mit einem Hilfskrankenwagen. Dann wurde aus einem Hilfskrankenwagen ein KTW. Es kamen Einsätze im Rahmen des Rückholdienstes und der Spitzenabdeckung hinzu.
Dazwischen waren die Sanitätseinsätze auf der Insel Ameland und die diversen Großeinsätze der Bundesebene (Katholikentage, Papstbesuche, Weltjugendtage ...).
Auch die diversen Übungen und Einsätze im Stab der Einsatzleitung des Kreises Warendorf möchte ich nicht missen. Mit dem Einsatz beim Katholikentag in Münster habe ich mich aus dem Bereich der Einsatzdienste verabschiedet. Nicht dass man nachher sagt: „Den alten Mann lass man zu Hause“, habe ich lieber rechtzeitig aufgehört.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Vieles tut man, weil es Spaß macht, vieles, hier besonders die Verwaltungsarbeiten, weil es erledigt werden muss.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche uns Maltesern, dass es gelingt, nicht in der Verwaltungsarbeit zu ersticken. Hier sehe ich besonders die Erfüllung von immer mehr Auflagen, die uns von externen Behörden aufgetragen werden. Vieles ist sicherlich wichtig, aber manches wird auch übertrieben.
Des Weiteren wünsche ich den Maltesern, dass es ihnen gelingt, die Ausbildung der Helferschaft auf hohem Niveau zu halten. „Motivation durch Qualifikation“!!

Melanie Brüske (21) von den Maltesern in Ostbevern-Brock

Ist von Beruf medizinische Fachangestellte. Sie engagiert sich im Spielmannszug, im Schützenverein und den Maltesern. Sie liebt Musik.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 15 Jahren.

Beschreiben Sie kurz ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Hauptsächlich engagiere ich mich in der Malteser Jugend - als Ortsjugendsprecherin und Gruppenleiterin. Ich bin aber auch im Erwachsenenverband aktiv. Zum Beispiel bei Sanitätsdiensten, und im Betreuungsdienst im Katastrophenschutz. Außerdem kümmere ich mich um die Pflege unserer Internetseite malteser-ostbevern.de.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Der Zusammenhalt. Dass man sich auf jeden verlassen kann und dass jedes Zusammenkommen wie ein kleines Familientreffen ist.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Für mein Ehrenamt habe ich meistens nur nach der Arbeit, an Wochenenden oder an meinen freien Nachmittagen Zeit. Es kommt aber auch vor, dass ich extra Urlaub dafür nehme.

Was ist Ihr interessantester/ erfolgreichster/ bemerkenswertester/ Einsatz/Erlebnis?

Unsere Ferienfreizeit auf Ameland. Da war ein 14jähriges Mädchen total begeistert, als sie zum aller ersten Mal in ihrem Leben den Strand und das Meer gesehen hat.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Die glücklichen Gesichter der Kinder und die Möglichkeit, anderen zu helfen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Weiterhin viele motivierte Helfer und dass die, die schon dabei sind, nie ihre Motivation und Freude daran verlieren.

 

Annika Nischik (22) von der Malteser Jugend in Emsdetten

Die Studentin engagiert sich in der Malteser Jugend. Sie steht auf Musik, Handball und Reisen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit 2009 ehrenamtlich bei den Maltesern aktiv, vor allem in der Malteser Jugend.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin in der Jugend aktiv, dort seit einem Jahr im Diözesan-Jugendführungskreis. Dort kümmere ich mich vor allem um unsere Öffentlichkeitsarbeit, bin Ansprechpartnerin für die Ortsgliederungen in der Diözese und helfe bei der Planung und Durchführung von vielen verschiedenen Veranstaltungen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Freundschaften, die ich bisher in meiner Zeit bei der Malteser Jugend geknüpft habe und die sich daraus ergebende Gemeinschaft.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Die meiste Zeit ist das noch kein Problem, da ich im Studium zeitlich relativ viele Freiheiten habe. Manchmal muss ich allerdings Abstriche machen und überlegen, ob ich an der ein oder anderen Malteser Veranstaltung wirklich bei der Vorbereitung und Durchführung helfen kann oder ob ich teilnehmen kann oder ob es an diesem Tag wichtigere Dinge gibt.  
Das Wichtigste: Neben dem Ehrenamt gibt es ja nicht nur den Beruf, sondern auch den Alltag, die Familie, Freunde und andere Hobbies. Man braucht auch mal Zeit für sich.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Das Bundesjugendlager in der Diözese Münster.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich möchte Kindern und Jugendlichen eine gute und schöne Zeit in der Gemeinschaft ermöglichen und sie für ihr späteres Leben prägen und selber von dieser Gemeinschaft bei der Malteser Jugend profitieren.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Weitere erfolgreiche 65 Jahre, die viel Gutes hervorbringen und eine erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit, zu der auch die Ameland-Herbstfreizeit gehört.

 

Thomas Kältegärtner (48) von den Maltesern in Telgte

Arbeitet als selbstständiger Maler- und Lackierermeister. Seine Hobbies sind Sport und Malteser.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern? 

Ich unterstütze die Malteser schon länger auf unterschiedlichste Art, ehrenamtliches Mitglied bin seit Januar 2015.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?  

Ich bin im Bereich des Sanitätsdienstes bei verschiedenen Veranstaltungen tätig.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten? 

Am besten gefallen mir der Umgang und die Begegnung mit den Menschen.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut? 

Da die Veranstaltungen in der Regel schon länger im Voraus geplant werden, kann ich mein Ehrenamt und meinen Beruf sehr gut miteinander vereinbaren.

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?  

Großveranstaltungen sind immer sehr interessant und darüber hinaus sind natürlich die unterschiedlichen Hilfeleistungen bemerkenswert.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Mein Engagement kommt in erster Linie aus familiärem Interesse, da wir dort sehr aktiv sind.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre? 

Für die nächsten 65 Jahre wünsche ich den Maltesern, dass die Bürokratie und das Ausfüllen von Formularen etc. keine überhandnehmen und dass die Verantwortlichen nie den Blick für das Wesentliche, das Ehrenamt, verlieren.
 

Dr. Martin Altenburger (50), stv. Diözesanleiter der Malteser im Bistum Münster

Der Diplombiologe arbeitet seit 2000 im pharmazeutischen Spezialaußendienst. Seine Hobbies: Bücher lesen, Bücher schreiben, Mountainbike fahren - für diese drei Hobbies bleibt aber zu wenig Zeit. Das Sammeln von Mineralien und Fossilien kommt schon seit Jahrzehnten viel zu kurz!

Wie lange sind sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich kenne die Malteser in der Diözese Münster, besonders die Küche aus Münster, schon seit frühester Jugend. Seit 1995 bin ich Mitglied des Malteser Hilfsdienstes. Die erschütternde Erfahrung, einem lieben Menschen in einer schweren und tödlichen Krankheit nicht mehr rechtzeitig helfen zu können, ließ in mir den Entschluss reifen, mich bei den Maltesern ausbilden zu lassen und mitzuwirken.

Beschreiben sie kurz ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern.

Ersthelfer, Sanitätshelfer EH mit unendlich vielen SAN-Diensten, Ausbilder für EH und Kindernotfälle, Praxisanleiter, von 1997-2001 Leiter Ausbildung in Münster, Betreuungshelfer, Ausbilder im BtD, bis 1999 Truppführer im KSZ 5 Münster, Mitarbeit in der Betreuungskomponente der EE WAF, Referent für Malteserpastoral in der Ortsgliederung Ostbevern Brock, von 2002 bis 2006 Diözesandelegierter, seit 2002 Bundesdelegierter für die Diözese Münster, 2008-2011 Helfervertreter im Diözesanvorstand, seit 2011 stellvertretender Diözesanleiter in der Diözese Münster - früher mehr Einsätze, heute mehr Sitzungen...

Was gefällt ihnen bei den Maltesern am besten?

Wenn wir einfach nur helfen, wie ein Uhrwerk zusammen arbeiten und da anpacken, wo es gerade nötig ist.

Wie bringen sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Eigentlich gar nicht!

Vieles der ehrenamtlichen Arbeit muss auf den späten Abend oder das Wochenende verlegt werden. So ein richtiges Freizeitgefühl kommt dabei dann selten auf. Wichtig bleibt aber eine klare Trennung von Beruf und Ehrenamt. Man muss sich immer wieder darüber klar werden, dass Ehrenamt nie Beruf sein darf, im besten Falle aber Berufung sein kann.

Was war ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Einsatz bei der Love-Parade in Berlin am Ernst Reuter-Platz?

Busleitung bei der Malteser Romwallfahrt 2012?

Die Teilnahme an der Beisetzung von Fra Andrew Bertie in Rom?

Der betreuungsdienstliche Einsatz beim "Sonntag der fünf Fliegerbomben" in Osnabrück?

Oft waren es eher die kleinen und unscheinbaren oder persönlichen Ereignisse und Erfahrungen bei den Maltesern.

Wieso engagieren sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist ihre Motivation?

Die Tätigkeit ist gelebter Glaube und die Erfahrung, etwas Sinnvolles zu tun. Der Malteser Hilfsdienst hat meinen christlichen Glauben ganz wesentlich geprägt und vertieft. Die familiäre Atmosphäre bei den Helferinnen und Helfern bietet auch dann eine echte Heimat, wenn man sich sonst fremd fühlt.

Was wünschen sie dem Malteser Hilfsdienst für die nächsten 65 Jahre?

Den klaren Blick auf das Wesentliche: Gott und den Menschen.

Die tiefe Sorge um das Wohlergehen der Notleidenden, nicht um Marktanteile, Erlöse oder Renditen.

Eine konsequente Ergebnisorientierung im Sinne unseres Propriums, viel weniger Prozessorientierung.

Eine noch größere Malteserjugend, eine starke Verwurzelung der Mitglieder im christlichen Glauben und jede Menge großzügige Förderer, die die Bedeutung unseres Hilfsdienstes für die gesamte Diözese erkennen und wertschätzen.

Gudrun Folker (67) von den Maltesern in Warendorf

Sie war früher Lehrerin. Sie liebt ihre Hunde, den Sport und Spaziergänge in der Natur.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 2013 beim Besuchsdienst mit Hund in Warendorf.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich leite die Gruppe Besuchsdienst mit Hund in Warendorf. Wir sind mit unseren Hunden in Seniorenheimen, Schulen und Kitas unterwegs. Unsere Hunde sind „Türöffner“, es entsteht sofort ohne viele Worte eine entspannte Atmosphäre.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Das Gefühl, in der Gruppe etwas zusammen zu erreichen. Und der gegenseitige Austausch.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Kein Problem, da ich nicht mehr berufstätig bin.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Wenn sich meine Seniorengruppe bei unserer Ankunft auf der Wohnebene freut. „Die Hunde sind da!“ höre ich jedes Mal.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich wollte nach meiner Berufstätigkeit etwas Sinnvolles machen. Da ich zwei Hunde besitze, konnte ich durch den Besuchsdienst mit Hund ein Ehrenamt mit meinem Hobby verbinden.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Weiterhin viele junge und ältere Mitglieder.

Markus Gawlik (30) von den Maltesern in Drensteinfurt und Diözesanreferent für Arbeitsschutz

 

Wie lange sind Sie schon bei den Maltesern?

Seit 1999 bin ich ehrenamtlich aktiv und seit 2016 auch hauptamtlich.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Im Rahmen der Einsatzdienste bin ich ehrenamtlich in den Bereichen Sanität, Technik und Führung aktiv. Zusätzlich kümmere ich mich um unsere Unterkunft in Drensteinfurt. In der Diözese arbeite ich hauptamtlich als Referent für Arbeitsschutz und als Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Kameradschaft ist mir sehr wichtig. Und ich helfe gerne Menschen!

Wie bringen Sie Ehren- und Hauptamt unter einen Hut?

Es ist schwierig. Der Großteil unserer Malteser in der Diözese ist ja ehrenamtlich aktiv. Da wusste ich also, dass viel am Abend und am Wochenende stattfindet. Man muss sich somit zwischen Haupt- und Ehrenamt arrangieren.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

In den rund 20 Jahren meiner Malteser Zeit gab es ganz viele verschiedene tolle Einsätze. Ob es Katastrophenschutzalarmierungen durch den Kreis waren, unsere Unterstützung im Rahmen der Flüchtlingshilfe, diverse Katholikentage oder einfach nur gewöhnliche Sanitätsdienste. Wichtig ist mir dabei immer, dass der Einsatz gut läuft und alle wieder gesund nach Hause kommen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass unsere Helfer weiter so engagiert arbeiten, wie sie es tun, und dass wir immer auch neue Ehrenamtliche gewinnen können, dass wir unsere Dienste weiter gut gestalten können.
 

 

Timo Lehleitner (22) von den Maltesern in Wesel

Ist Azubi zum Gesundheits- und Krankenpfleger & Rettungssanitäter. Seine Hobbys: Fitness, Malteser Ehrenamt.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit September 2013 bin ich ehrenamtlich bei den Maltesern in Wesel.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Im Stadtverband Wesel übernehme ich die Aufgabe des Digitalfunkbeauftragten. Ich kümmere mich um die Beschaffung und Instandhaltung der Geräte und des Zubehörs, sowie um die Programmierung bei der Kreisleitstelle. Zudem gehört der Bereich digitale Alarmierung zu meinen Aufgabengebieten. In der ansässigen Einsatzeinheit NRW WES 04 übernehme ich die Aufgabe des Zugtruppführers und stehe im Einsatz dem Zugführer zur Seite. Ich unterstütze mit meinem Zugtrupp bei der Einsatzführung.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?
 
Definitiv die Abwechslung und Kameradschaft. Der Zusammenhalt aller in der Einheit ist sehr wertvoll und ich schätze sie sehr. Jeder unterstützt den anderen und steht hinter einem. Die Abwechslung zum Alltag ist ein guter Punkt, um abschalten zu können und etwas aus dem Alltag zu flüchten. Das Bedürfnis, Menschen in Not helfen zu können, ist natürlich ein weiterer Punkt, der mir bei den Maltesern sehr gefällt. Das abwechslungsreiche Angebot an Aus- und Fortbildungen gefällt mir sehr gut. So durfte ich eine Rettungssanitäterausbildung, eine Betreuungsfachhelferausbildung, sowie eine Gruppenführerausbildung genießen.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Das funktioniert sehr gut. Mein Arbeitgeber ist über mein Ehrenamt informiert und unterstützt es, soweit es möglich ist. Bei einer Alarmierung kann ich meistens von der Arbeit gehen, vor allem bei Schulzeiten ist dies natürlich möglich. Ansonsten gucke ich, dass ich die mir zur Verfügung stehende Freizeit neben der Arbeit so gut wie möglich plane, um das Ehrenamt und den Job unter einen Hut zu bringen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Da kann ich gar nicht einen nennen Die Katholikentage in Regensburg, Leipzig und Münster waren natürlich ein Highlight. Aber auch die Übung in der Trainingsbase Weeze mit der gesamten Einsatzeinheit war sehr beeindruckend. Zudem sind Sanitätseinsätze wie das Haldern Pop, der Düsseldorfer Rosenmontagszug oder andere immer wieder ein Highlight.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Meine wesentliche Motivation ist mein Bedürfnis, Menschen in Notlagen helfen zu können. Die Dankbarkeit der Menschen, denen man mit meist Kleinigkeiten hilft, ist ein Grund, die Arbeit weiter ehrenamtlich zu machen. Zudem ist unser Stadtverband mit der dortigen Einsatzeinheit eine ganz tolle Truppe, mit der man gerne zusammen ist. Für mich sind die Kollegen bei den Maltesern wie eine zweite Familie.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass die Malteser weiterhin eine so tolle Hilfsorganisation bleiben. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Menschen ehrenamtlich engagieren und das Ehrenamt weiterwachsen kann. Außerdem soll die Kameradschaft und die Zusammenarbeit so bleiben, wie sie ist.

Jürgen Fuchs (68) von den Maltesern in Moers-Xanten

Ist gelernter Bergbauschlosser. Verbringt gerne Zeit mit seinen Enkeln.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 1998.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich habe schon immer was Soziales gemacht. Als ich dann 1998 in den Vorruhestand ging, hab ich eine neue Herausforderung gesucht. Durch meine Tochter Michaela bin ich dann auf die Malteser aufmerksam geworden. Erst habe ich mich viel im Sanitätsdienst engagiert. Dann gab’s eine Umstrukturierung und wir hatten die Idee, einen Hausnotruf-Hintergrunddienst aufzubauen. Mit meinem Schwiegersohn Christoph bin ich sozusagen Gründungsvater dieses Dienstes. Mittlerweile bin ich der Hausnotruf-Leiter hier bei uns in Moers-Xanten.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Wir sind zwar nur ein kleiner Haufen, sind aber eine tolle Gemeinschaft! Ich lerne viele junge Leute kennen und gehöre mit meinen fast 70 Jahren als fester Bestandteil mit zum Team. Das finde ich allemal besser als zu Hause rumzusitzen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Das war der Weltjugendtag 2005 in Köln. Diese Erinnerungen nehme ich mit ins Grab, aber das meine ich positiv! In 5 Tagen haben wir nur 30 Stunden geschlafen und haben uns mit unserer Gliederung ganz viel eingebracht.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich bin selbst mittlerweile in einem Alter, wo der Hausnotruf ein Thema ist. Ich halte das für eine sehr wichtige Sache und brenne dafür. Ich stehe total dahinter, damit die Menschen möglichst lange zu Hause leben können.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass wir alle Ziele, die wir uns selber stecken, auch erreichen und die nötige Energie dafür haben! 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE33370601201201214730  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7