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Malteser Münster

August

Heinz Quernhorst (68) von den Maltesern in Wesel

Ist seit dreieinhalb Jahren Rentner. Zu seinen Hobbies zählen Sport, Fahrradfahren und ehrenamtliche Aufgaben in der Kirchengemeinde.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 49 Jahren. Angefangen habe ich mit dem Ersatzdienst (10jährige Verpflichtung) – und bin dann mit Begeisterung dabeigeblieben.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

5 Jahre lang war ich Helfer und Materialwart, dann 12 Jahre lang Zugführer. Seit 1985 bin ich zuständig für die Materialbeschaffung, die Instandsetzung, unsere Zelte etc. Als Helfervertreter bin ich Bindeglied zwischen Jung und Alt.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Kameradschaft, der Zusammenhalt und die Ausbildungsmöglichkeiten.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Es ist nicht immer einfach, das alles miteinander zu vereinbaren, besonders wenn man Familie hat. In der sehr aktiven Zeit als Einheitsführer musste die Familie oft zurückstecken. Eine gute Zeiteinteilung ist wichtig. 

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Die Zeit, in der ich 12 Jahre lang Einheitsführer war.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Einmal Malteser, immer Malteser. Durch die tolle Kameradschaft, den Zusammenhalt und den hohen Ausbildungsstand in der Einheit freut man sich immer wieder, in einem vollbesetzten Ausbildungsraum wöchentlich dabei zu sein, mitzuarbeiten und mitzuhelfen.  

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Gesundheit, Glück, Zufriedenheit, Ausdauer, immer einen hohen Ausbildungsstand – und gesunde Heimkehr von den Einsätzen.
 

Ursula Ansorge (78), Stadtbeauftragte der Malteser in Dorsten

Ist Hausfrau, hat drei Kinder und vier Enkel. Sie liebt Musik, Literatur und ihren Garten. Sie wandert und ist gerne mit anderen Menschen zusammen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 1956. Seit 1990 kümmere ich mich um unsere Auslandshilfe in Rumänien.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Zunächst war ich Helferin und Referentin. Jetzt bin ich Stadtbeauftragte der Dorstener Malteser. Ich war auch viel auf Bundesebene und in verschiedenen Gremien tätig - zum Beispiel im Diözesanvorstand. 1999 habe ich unseren Ambulanten Hospizdienst aufgebaut.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Aufgaben in den Sozialen Diensten, unser Dienst am Nächsten und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Dass wir auch in Brennpunkte gehen und die Akzeptanz der Menschen vor Ort.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Wir müssen die Wichtigkeit unserer Malteser Arbeit im Auge haben, dürfen dabei aber unsere Persönlichkeit, die Familie und den Beruf nicht aus den Augen verlieren. Dafür sind Abgrenzungen nötig.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

1. Der erste große Sanitätseinsatz 1959 in Trier bei der Heilig-Rock-Wallfahrt. Da sind sich Malteser aus ganz Deutschland begegnet.

2. Unsere Arbeit in Dorsten mit einer tollen, motivierten und alles gebenden Malteser Gruppe. Und das beständig seit über 25 Jahren. Unsere Arbeit wird dabei auf Kreis-, Landes- und Bundesebene gewürdigt.

3. Die Auslandshilfe und der Aufbau einer Malteser Struktur in Baia Mare (Rumänien). In ein Land zu kommen, welches von Diktatur gebeutelt war, führte uns den Begriff „Armut“ vor Augen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich bin als Kind mit sieben Geschwistern in einem sozial geprägten Elternhaus aufgewachsen. Dem anderen zu helfen, dieses Gefühl war immer da. Die Geschichte der Malteser hat mich schon als Jugendliche begeistert und motiviert mich bis heute. Als Katholikin gibt mir der Glaube die Kraft, vieles zu schaffen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Meine Gedanken sind stark auf die Zukunft ausgerichtet, denn der Leitsatz der Malteser verliert hier und da an Wertigkeit und Umsetzung. Unsere Jugend vor Ort gibt mir Hoffnung für die nächsten 65 Jahre.

Isabell Voß (20) von den Maltesern in Kalkar

Spielt gerne Tennis und engagiert sich vor allem in der Malteser Jugend bei den Maltesern. Hat nach ihrem einen Bundesfreiwilligendienst gemacht und ist jetzt Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit Juni 2013 bei den Maltesern im Stadtverband Kalkar tätig.

Beschreiben sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern.

Ich bin Gruppenleiterin in der Jugend und helfe bei den Erwachsenen als Einsatzsanitäterin bei einigen Sanitätsdiensten mit.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Bei den Maltesern gefällt mir am besten die Gemeinschaft. Beispielsweise bei diversen Lagern, die Kontakte und Freundschaften in andere Stadtverbände entstehen lassen. Innerhalb vom Stadtverband ist es der Zusammenhalt, den man spürt, denn wir haben schon so manche Tiefpunkte, wie auch Höhepunkte, zusammen durchlebt.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Mein Ehrenamt und meinen Beruf unter einen Hut zu bekommen ist zum Glück nicht sehr schwer. Malteser Dienstabende oder Gruppenstunden sind immer abends, wenn ich nicht arbeiten muss. Andere Veranstaltungen sind oftmals am Wochenende, an denen ich auch immer frei habe.

Was war Ihr interessantester/ erfolgreichster/ bemerkenswertester Einsatz/ Erlebnis?

In der Jugend sind dies eindeutig die verschieden Lager. Was dort alles auf die Beine gestellt wird, um den Kindern und Jugendlichen ein paar schöne Tage zu machen, finde ich echt super! Im Sanitätsdienst war es der Einsatz beim Haldern Pop Festival, wo ich mal einen guten Eindruck bekommen habe, wie es dort abläuft und wie viele Helfer dort benötigt werden, um bei Wind und Wetter zu helfen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich verstehe mich mit den Leuten in meinem Stadtverband so gut und wenn ich gehen würde, würde ich sie alle so selten sehen. Außerdem macht es mir großen Spaß, anderen Menschen zu helfen und bei Sanitätsdiensten kann ich genau das machen. In der Jugend liegt meine Motivation darin, Kindern etwas beizubringen, zusammen Spaß zu haben und etwas zu erleben.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern, dass sie mehr Leute davon überzeugen können, sich zu engagieren und somit anderen Menschen zu helfen. Außerdem, dass unsere Arbeit mehr von den Mitmenschen geschätzt wird.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE33370601201201214730  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7