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Malteser Münster

65 Jahre - 65 Menschen

Die Malteser werden 65!

1953 - 2018

Seit 1953 gibt es die Malteser im Bistum Münster. Genau hier fand vor 65 Jahren die Gründung des Malteser Hilfsdienstes statt. Die Hilfsorganisation nahm als Untergliederung der beiden Malteser-Assoziationen die Ausbildungstätigkeit in Erster Hilfe auf. Die erste Geschäftsstelle wurde in Münster, Klosterstraße 27, errichtet. Von Münster aus sollte sich der Malteser Gedanke in ganz Deutschland ausbreiten. Auch wenn sich mit zunehmendem Wachstum der Organisation die Bundesgeschäftsstelle der Malteser schon bald nach der Gründung von Münster nach Köln orientierte, ist die Rolle der haupt- und ehrenamtlichen Malteser in Westfalen immer noch von großer Bedeutung.

Unter dem Motto "65 Jahre - 65 Menschen" stellen wir Ihnen 65 Malteser aus den letzten 65 Jahren vor.

Rudi Winter (79) von den Maltesern in Bocholt

Ist mittlerweile Rentner. Neben den Maltesern sind seine Hobbies Radfahren und Karate. 

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit dem Jahr 2000 ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern. Und zwar in unserer Küchenmannschaft und als Fahrzeugverantwortlicher.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am Besten?

Die Gemeinschaft - und das Arbeiten an einer gemeinsamen Sache.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Früher habe ich meinen Urlaub genutzt. Heute ist das einfacher geworden ;-)

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?

Meine interessantesten Einsätze waren die Auslandseinsätze in Russland, Polen und Rumänien. Viel Freude hatte ich auch im Malteser Menüservice, also Essen auf Rädern. Dieses Engagement haben wir leider eingestellt.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich möchte helfen. Dort, wo es nötig ist.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche weiterhin eine gute Zusammenarbeit und beste Gesundheit für alle im Team!

Ralf Walbaum (48), Diözesanausbildungsreferent bei den Maltesern im Bistum Münster

Liest und reist gerne.

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich arbeite seit 1991 hauptamtlich für die Malteser, also nun 27 Jahre. Rechnet man meinen Zivildienst dazu, den ich auch bei den Maltesern in der Ausbildung absolviert habe, sind es sogar schon 29 Jahre.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich unterstütze die Malteser Gliederungen in allen Fragen der Breitenausbildung und der sozialpflegerischen Ausbildungen. Und ich bin die Schnittstelle zur Regionalgeschäftsstelle und zur Bundesebene.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Es ist immer wieder aufregend zu sehen, wie engagiert sich unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Neuerungen und Veränderungen einstellen, die sich aufgrund von externen Anforderungen bei uns oftmals ergeben.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Mein aufregendstes Erlebnis war ganz sicher, als ich zur Zeit des Jugoslawienkrieges für die Malteser in die Krisenregion fahren durfte, um dort Menschen „herauszuholen“, die dem Krieg entfliehen mussten.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich arbeite bei den Maltesern, weil es immer wieder neu ist und es trotz der Professionalität, die an den Tag gelegt wird, auch immer familiär bleibt.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich gratuliere den Maltesern ganz herzlich zum 65. Geburtstag und wünsche ihnen für die nächsten 65 Jahre, dass der Mut zur Veränderung nie ausgeht.

Hedwig Eckhoff (72) von den Maltesern in Drensteinfurt

Ist mittlerweile Rentnerin, arbeitete früher als Buchhalterin.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich habe 1971 den Stadtbeauftragten der Malteser in Drensteinfurt geheiratet und, wie ich immer sage, so auch den MHD mit geheiratet. Aber selber ehrenamtlich aktiv bin ich eigentlich seit 1980, wo ich den ersten Schwesternhelferinnenkurs in Drensteinfurt organisiert und geleitet habe.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Früher habe ich hauptsächlich Schwesternhelferinnenkurse organisiert und geleitet. Heute bin ich in der Kleiderkammer und im Besuchs- und Betreuungsdienst aktiv, wo wir in Drensteinfurt demenziell veränderte Menschen und pflegende Angehörige betreuen. Außerdem begleite ich Senioren, kranke Personen und Menschen mit Behinderungen auf Wallfahrten und bei Ferienfreizeiten.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am Besten?

Ich habe eine sinnvolle Aufgabe. Ich kann Menschen mit Behinderungen und demenziell veränderten Menschen helfen. Das macht mir Spaß. Außerdem haben wir eine gute Gemeinschaft.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Als Rentnerin ist das heute kein Problem. Früher habe ich mir die Zeit fürs Ehrenamt genommen, weil mir meine Aufgabe bei den Maltesern schon immer sehr wichtig war.

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?

Meine bemerkenswertesten Einsätze waren die Romwallfahrten mit behinderten Menschen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Wir leisten viel bei den Maltesern mit unserer ehrenamtlichen Arbeit und so erlebt man auch viel. Man lernt stets viel Neues kennen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche eine gute Zusammenarbeit und eine gute Kameradschaft.

Florentine Hofmann (21) von den Maltesern in Wesel

Macht derzeit ein duales Studium beim Zoll. In ihrer Freizeit geht sie joggen und liest gerne.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Als Kind war ich in der Malteser Jugend. Nachdem ich eine Weile nicht mehr aktiv war, bin ich 2014 durch den Schulsanitätsdienst wieder zu den Maltesern gekommen. Seitdem bin ich im Katastrophenschutz tätig.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Hauptsächlich mache ich Sanitätsdienste. Ich bin als Rettungshelferin ausgebildet und möchte nächstes Jahr die Ausbildung zur Rettungssanitäterin machen, um noch besser für Sanitätseinsätze ausgebildet zu sein. Bei Betreuungseinsätzen bin ich auch immer dabei.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am Besten?

Mir gefällt das vielfältige Angebot an Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten, so dass jeder die Möglichkeit hat, das zu lernen, woran er Spaß hat und auch Verschiedenes ausprobieren kann. Außerdem gefällt mir der gute Zusammenhalt der Einheit.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Ich engagiere mich hauptsächlich am Wochenende, denn das Ehrenamt ist eine gute Abwechslung zum Berufsalltag. Da mein Arbeitgeber über mein Ehrenamt Bescheid weiß, kann ich auch spontan im Falle einer Alarmierung zu Einsätzen fahren.

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?

Am interessantesten fand ich den Betreuungseinsatz auf dem Katholikentag 2016 in Leipzig. Außerdem hat mir der Sanitätseinsatz auf Ameland sehr gefallen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Mir gefällt die Abwechslung zum Alltag. Kein Einsatz ist wie der andere und man lernt immer etwas dazu. Dabei hat man viel Spaß mit Kameraden und spürt den Zusammenhalt der Einheit. Von vielen Menschen bekommt man auch was zurück und merkt, dass man etwas sinnvolles tut und helfen kann.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche mir, dass sich weiterhin so viele Helfer engagieren und Spaß am Ehrenamt haben.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE33370601201201214730  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7