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Malteser Münster

65 Jahre - 65 Menschen

Die Malteser werden 65!

1953 - 2018

Seit 1953 gibt es die Malteser im Bistum Münster. Genau hier fand vor 65 Jahren die Gründung des Malteser Hilfsdienstes statt. Die Hilfsorganisation nahm als Untergliederung der beiden Malteser-Assoziationen die Ausbildungstätigkeit in Erster Hilfe auf. Die erste Geschäftsstelle wurde in Münster, Klosterstraße 27, errichtet. Von Münster aus sollte sich der Malteser Gedanke in ganz Deutschland ausbreiten. Auch wenn sich mit zunehmendem Wachstum der Organisation die Bundesgeschäftsstelle der Malteser schon bald nach der Gründung von Münster nach Köln orientierte, ist die Rolle der haupt- und ehrenamtlichen Malteser in Westfalen immer noch von großer Bedeutung.

Unter dem Motto "65 Jahre - 65 Menschen" stellen wir Ihnen 65 Malteser aus den letzten 65 Jahren vor.

Bernhard Kuper (71) von den Maltesern in Münster

Gelernter Kundendiensttechniker. Zu seinen Hobbies zählt das Anlegen und Pflegen der Familiengärten.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 1962. Und seit 1964 in der Diözese Münster.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Ersthelfer, Sanitäter, Ausbilder für Erste Hilfe, Pflegediensthelfer, Feldkoch und Rettungssanitäter. Seit 1970 bin ich bei den Maltesern in Münster im Betreuungszug bzw. in der Feldküche des Zivilschutzes tätig.
Im Jahr 1972 habe ich unsere Mobile Küche aufgebaut und bin seitdem Leiter der Mobilen Küche.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen im Stadtverband Münster und mit anderen Stadtverbänden, die Kameradschaft und der mir anvertraute Einsatzbereich.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Mein Arbeitgeber und Abteilungsleiter haben meine ehrenamtliche Arbeit bei den Maltesern stets unterstützt.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Die Verpflegung der Bevölkerung am Dom zu Münster, unter anderem zum Besuch von Papst Johannes Paul II., dem Bistumsjubiläum, den Ökumenischen Pfingstmontage, dem Kfd-Jubiläum und dem Papstbesuch von Benedikt XVI in Freiburg. Und natürlich auch die Verpflegung der Helferinnen und Helfer während verschiedener Wallfahrten - Rom, Lourdes, Telgte – und bei Bereitschaftsdiensten von Großveranstaltungen, wie die Fußball-WM in Köln, die Loveparade Duisburg, das Hochwasser im Kreis Steinfurt – Borken in Heek, das Elbehochwasser in Sachsen-Anhalt oder das Hochwasser in Münster.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Um Hilfsbedürftigen, Armen und Kranken im Sinne des christlichen Glaubens zu helfen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass die Glaubensüberzeugung aktiver sichtbar wird, dass die Kameradschaft und der Zusammenhalt zwischen den Helferinnen und Helfern noch mehr zunimmt und dass die verschiedenen Helfergruppen noch unbürokratischer mit Materialien ausgestattet werden, damit sie ihren Dienst optimal leisten können.
 

Stephan von Salm-Hoogstraeten (42), Diözesangeschäftsführer

Seine Hobbies sind singen und Malteser :-).

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit dem 01.11.2011, davor seit 1996 in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen in Duisburg und Borken.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Als Diözesangeschäftsführer kümmere ich mich mit einem tollen Team um alle Belange im Haupt- und Ehrenamt. Führen, gestalten, organisieren u.v.m. – ich bin dankbar, dazu beitragen zu dürfen, die möglichst besten Bedingungen für ehren- und hauptamtliches Engagement in der Diözese zu schaffen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Anderen Menschen auf ganz vielen Feldern helfen zu können und das in einer erlebbar christlichen Gemeinschaft, die so viele unterschiedliche und interessante Menschen hat; die Begegnung mit ihnen ist ein tolles Gefühl.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Am nachhaltigsten wirken bei mir die Ereignisse nach, bei denen unser Maltesergeist am deutlichsten spürbar war: schwierige Einsätze bei Sanitätsdiensten als Ehrenamtlicher genauso wie mein Besuch 2015 bei unserer Partnergliederung in Baia Mare (Rumänien) oder die Romwallfahrt 2015 – es ist einfach beeindruckend, wie zugewandt, schnell und hochqualitativ Malteser helfen.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich empfinde mein Maltesersein nicht als reinen Job, sondern tatsächlich als Berufung; als Einzelner können wir nicht viel bewirken; als Teil eines großen Teams aus Haupt- und Ehrenamt sind wir unschlagbar. Von dieser wunderbaren Gemeinschaft fühle ich mich getragen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass es uns immer auf Neue gelingt, die Nöte und Sorgen der Menschen um uns herum zu bemerken. Dass wir stetig achtsam sind auf uns selbst, auf alle, die sich in unserer Maltesergemeinschaft engagieren und auf all die, die unsere Hilfe brauchen.

Christine Wixmerten (78) von den Maltesern in Emsdetten

Arbeitete früher als Sekretärin. Treibt gerne Sport.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 1981.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Teil unseres Leitungsteams und kümmere mich um unsere Integrative Gruppen im Sozialen Ehrenamt.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Ganz einfach: Unsere tolle Gruppe!

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Gute Planung ;-)

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Das waren eindeutig die vielen Romreisen!

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich möchte Freude teilen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Für die Zukunft wünsche ich vor allem Einigkeit und Toleranz für Jung und Alt.
 

Alexander Kipp (35) von den Maltesern im Kreis Steinfurt

Arbeitet als Bankkaufmann. Er interessiert sich für Wirtschaft, Geschichte, Politik, aber vor allem seine Malteserarbeit.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 2002.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Bei den Maltesern habe ich schon viele Tätigkeiten wahrgenommen – schwerpunktmäßig im Bereich Notfallvorsorge. Ich bin als ausgebildeter Verbandsführer Teil der Gefahrenabwehr im Kreis Steinfurt.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Ich kann mich mit den Zielen der Malteser stark identifizieren und sehe mich so als Teil einer großen und kameradschaftlichen Bewegung.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Das ist wirklich schwer, zumal der Anteil der Pflichtfortbildungen immer weiter zu- und damit der Zeitanteil, der in echte Malteserarbeit investiert werden kann, stetig abnimmt. Man muss seine Zeit schon gut einteilen und auch auf Freizeit verzichten.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz?

Da fallen mir viele ein. Im letzten Jahr hat der Kreis Steinfurt eine Behandlungsplatzbereitschaft 50 zum G-20-Gipfel entsandt. In dem Einsatzzeitraum hatte ich die stellvertretende Verantwortung für insgesamt rund 160 Einsatzkräfte. Die Vorbereitung dieses Einsatzes war natürlich sehr zeitraubend. Bemerkenswert waren aber auch zwei Einsätze in Italien. Im vorletzten Jahr leitete ich eine Gruppe von Einsatzkräften in Rom. Wir haben im Rahmen des Heiligen Jahres 2016 Sanitätsdienst in einigen der wohl beeindruckendsten Kirchen der Christenheit getan.
Bereits einige Jahre zuvor habe ich bei einem Betreuungseinsatz nahe L’Aquila mitgewirkt. Durch ein Erdbeben ist die Region um diese Stadt stark zerstört worden. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden so obdachlos. Mehrere Dörfer wurden komplett evakuiert. Unseren Dienst verrichteten wir in einem Lager, in dem die Bewohner eines solchen Dorfes nun lebten: In Zelten auf dem Parkplatz der dortigen Universität.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche mir für uns, dass wir unsere Ziele in Zukunft mit noch mehr Menschen gemeinsam verfolgen. Und ich wünsche mir, dass es uns gelingt, das Ehrenamt in den klaren Mittelpunkt unseres Wirkens zu stellen – mit aller Leidenschaft und allen Unzulänglichkeiten!

 

Christine Löderbusch (32), Ortsbeauftragte der Malteser in Schöppingen

Arbeitet als Erzieherin im Kindergarten. Zu ihren Hobbies zählen Sport, ihr Hund, lesen, Musik/Klavier und ihre zwei Kinder.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit über 20 Jahren bei den Maltesern. Angefangen habe ich als Gruppenkind in der Malteser Jugend, dann war ich selbst über 10 Jahre lang Gruppenleiterin. Später war ich auch viel im Katastrophenschutz aktiv.

Beschreiben Sie kurz ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Seit vier Jahren bin ich ehrenamtliche Ortsbeauftragte der Malteser in Schöppingen. Zu meinen Aufgaben gehören das Repräsentieren unseres Verbands, die Öffentlichkeitsarbeit, die Gruppe und den Zusammenhalt zu stärken, den Überblick vor Ort zu behalten, Dienste zu koordinieren, Verwaltung…

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Dass wir ehrenamtlich etwas auf die Beine stellen! Und zwar jeder so, wie er kann und möchte. Deshalb haben wir so viel Freude an unserem Tun!

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Die Aufgabe läuft voll in meinem privaten Leben mit. Während meiner Arbeitszeit bin ich nicht erreichbar, daher fällt vieles für mich auch am Wochenende an. Bei meiner Familie und meinen zwei Kindern muss ich mich da gut organisieren.

Was war Ihr interessantester/ erfolgreichster/ bemerkenswertester/ Einsatz/Erlebnis?

Unser Einsatz beim Schneechaos 2005. Da hat man gesehen, was Zusammenhalt und Gemeinschaft im Einsatz und im täglichen Leben bedeuten.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich bin gerne da, wenn andere Hilfe und Unterstützung brauchen. Gemeinsam mit anderen etwas zu schaffen, ist toll. Und in unserer schnelllebigen Zeit muss es auch Menschen geben, die bereits sind, etwas zu tun, auch wenn sie dafür nicht bezahlt werden.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Viel Freude bei der Arbeit, offene Ohren, wenn man einen Rat und Unterstützung braucht, Gemeinschaft und Spaß am Leben und der Arbeit!

Heinz Quernhorst (68) von den Maltesern in Wesel

Ist seit dreieinhalb Jahren Rentner. Zu seinen Hobbies zählen Sport, Fahrradfahren und ehrenamtliche Aufgaben in der Kirchengemeinde.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 49 Jahren. Angefangen habe ich mit dem Ersatzdienst (10jährige Verpflichtung) – und bin dann mit Begeisterung dabeigeblieben.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

5 Jahre lang war ich Helfer und Materialwart, dann 12 Jahre lang Zugführer. Seit 1985 bin ich zuständig für die Materialbeschaffung, die Instandsetzung, unsere Zelte etc. Als Helfervertreter bin ich Bindeglied zwischen Jung und Alt.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Kameradschaft, der Zusammenhalt und die Ausbildungsmöglichkeiten.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Es ist nicht immer einfach, das alles miteinander zu vereinbaren, besonders wenn man Familie hat. In der sehr aktiven Zeit als Einheitsführer musste die Familie oft zurückstecken. Eine gute Zeiteinteilung ist wichtig. 

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Die Zeit, in der ich 12 Jahre lang Einheitsführer war.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Einmal Malteser, immer Malteser. Durch die tolle Kameradschaft, den Zusammenhalt und den hohen Ausbildungsstand in der Einheit freut man sich immer wieder, in einem vollbesetzten Ausbildungsraum wöchentlich dabei zu sein, mitzuarbeiten und mitzuhelfen.  

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Gesundheit, Glück, Zufriedenheit, Ausdauer, immer einen hohen Ausbildungsstand – und gesunde Heimkehr von den Einsätzen.
 

Ursula Ansorge (78), Stadtbeauftragte der Malteser in Dorsten

Ist Hausfrau, hat drei Kinder und vier Enkel. Sie liebt Musik, Literatur und ihren Garten. Sie wandert und ist gerne mit anderen Menschen zusammen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 1956. Seit 1990 kümmere ich mich um unsere Auslandshilfe in Rumänien.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Zunächst war ich Helferin und Referentin. Jetzt bin ich Stadtbeauftragte der Dorstener Malteser. Ich war auch viel auf Bundesebene und in verschiedenen Gremien tätig - zum Beispiel im Diözesanvorstand. 1999 habe ich unseren Ambulanten Hospizdienst aufgebaut.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Aufgaben in den Sozialen Diensten, unser Dienst am Nächsten und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Dass wir auch in Brennpunkte gehen und die Akzeptanz der Menschen vor Ort.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Wir müssen die Wichtigkeit unserer Malteser Arbeit im Auge haben, dürfen dabei aber unsere Persönlichkeit, die Familie und den Beruf nicht aus den Augen verlieren. Dafür sind Abgrenzungen nötig.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

1. Der erste große Sanitätseinsatz 1959 in Trier bei der Heilig-Rock-Wallfahrt. Da sind sich Malteser aus ganz Deutschland begegnet.

2. Unsere Arbeit in Dorsten mit einer tollen, motivierten und alles gebenden Malteser Gruppe. Und das beständig seit über 25 Jahren. Unsere Arbeit wird dabei auf Kreis-, Landes- und Bundesebene gewürdigt.

3. Die Auslandshilfe und der Aufbau einer Malteser Struktur in Baia Mare (Rumänien). In ein Land zu kommen, welches von Diktatur gebeutelt war, führte uns den Begriff „Armut“ vor Augen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich bin als Kind mit sieben Geschwistern in einem sozial geprägten Elternhaus aufgewachsen. Dem anderen zu helfen, dieses Gefühl war immer da. Die Geschichte der Malteser hat mich schon als Jugendliche begeistert und motiviert mich bis heute. Als Katholikin gibt mir der Glaube die Kraft, vieles zu schaffen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Meine Gedanken sind stark auf die Zukunft ausgerichtet, denn der Leitsatz der Malteser verliert hier und da an Wertigkeit und Umsetzung. Unsere Jugend vor Ort gibt mir Hoffnung für die nächsten 65 Jahre.

Isabell Voß (20) von den Maltesern in Kalkar

Spielt gerne Tennis und engagiert sich vor allem in der Malteser Jugend bei den Maltesern. Hat nach ihrem einen Bundesfreiwilligendienst gemacht und ist jetzt Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit Juni 2013 bei den Maltesern im Stadtverband Kalkar tätig.

Beschreiben sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern.

Ich bin Gruppenleiterin in der Jugend und helfe bei den Erwachsenen als Einsatzsanitäterin bei einigen Sanitätsdiensten mit.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Bei den Maltesern gefällt mir am besten die Gemeinschaft. Beispielsweise bei diversen Lagern, die Kontakte und Freundschaften in andere Stadtverbände entstehen lassen. Innerhalb vom Stadtverband ist es der Zusammenhalt, den man spürt, denn wir haben schon so manche Tiefpunkte, wie auch Höhepunkte, zusammen durchlebt.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Mein Ehrenamt und meinen Beruf unter einen Hut zu bekommen ist zum Glück nicht sehr schwer. Malteser Dienstabende oder Gruppenstunden sind immer abends, wenn ich nicht arbeiten muss. Andere Veranstaltungen sind oftmals am Wochenende, an denen ich auch immer frei habe.

Was war Ihr interessantester/ erfolgreichster/ bemerkenswertester Einsatz/ Erlebnis?

In der Jugend sind dies eindeutig die verschieden Lager. Was dort alles auf die Beine gestellt wird, um den Kindern und Jugendlichen ein paar schöne Tage zu machen, finde ich echt super! Im Sanitätsdienst war es der Einsatz beim Haldern Pop Festival, wo ich mal einen guten Eindruck bekommen habe, wie es dort abläuft und wie viele Helfer dort benötigt werden, um bei Wind und Wetter zu helfen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich verstehe mich mit den Leuten in meinem Stadtverband so gut und wenn ich gehen würde, würde ich sie alle so selten sehen. Außerdem macht es mir großen Spaß, anderen Menschen zu helfen und bei Sanitätsdiensten kann ich genau das machen. In der Jugend liegt meine Motivation darin, Kindern etwas beizubringen, zusammen Spaß zu haben und etwas zu erleben.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern, dass sie mehr Leute davon überzeugen können, sich zu engagieren und somit anderen Menschen zu helfen. Außerdem, dass unsere Arbeit mehr von den Mitmenschen geschätzt wird.

Philipp Johannes Lück (38), Leiter Rettungsdienst

Spielt Tennis und reist gerne.

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit Juni 2008.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Für die Malteser koordiniere ich in der Diözese Münster den hauptamtlichen Rettungsdienst und Krankentransport. Im Rahmen des Qualitätsmanagements auditiere ich Standorte im gesamten Bundesgebiet.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Bei den Maltesern wird nicht nur auf die Qualifikation, sondern vor allem auch auf den Menschen geschaut. Die Fähigkeiten unserer Helfer und Mitarbeiter werden gezielt mit eigenen Weiterbildungsprogrammen gefördert und ausgebaut.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Als ich Ende 2015 von der Diözese Essen nach Münster gewechselt habe und die hiermit zusammenhängende Chance bekam, den von mir geleiteten Fachbereich umzustrukturieren, neu auszurichten und weiter auszubauen.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern?

Weil wir uns bundesweit als Gemeinschaft verstehen und aus den Erfahrungswerten anderer Standorte lernen können.

Was ist Ihre Motivation?

Meine Mitarbeiter.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass wir es schaffen, die Bedeutsamkeit unserer facettenreichen Tätigkeit unseren Mitgliedern, Förderern und der breiten Öffentlichkeit mitzuteilen, um weiterhin die notwendige Unterstützung zu erfahren.

Carolin Gramke (16) von den Maltesern in Bocholt

Sie ist Schülerin auf dem Weg zum Abitur. Sie spielt gerne Volleyball und Badminton.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit 4 Jahren ehrenamtlich bei den Maltesern aktiv. Ich arbeite in der Leitung der Jugendgruppe mit, unterstütze die Küchenmannschaft und bin neu im Sanitätszug der Einsatzeinheit.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Besonders in der Jugend lerne ich neue Freunde kennen. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Ich werde bei den Maltesern so angenommen wie ich bin!

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Naja Schule... Ich sage mal Zeitmanagement - und sicher auch mal Freunden absagen...

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?

Sicher ist da die Fahrt mit den Kindern nach Ameland zu nennen. Es war schon toll zu sehen, wie man die Kinder auf der Fahrt (auch für die Malteser) begeistern konnte. Aber auch die Diözesanübung in Weeze fand ich toll.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Es macht Spaß, ich lerne viel dazu und es fühlt sich sinnvoll an.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass sich immer ausreichend viele Menschen bei den Maltesern ehrenamtlich engagieren wollen. Ich kann das nur empfehlen ;-)

Dr. Frank Marx (58), Diözesanarzt bei den Maltesern im Bistum Münster

Ist von Beruf Facharzt für Anästhesiologie. Neben seiner Maltesertätigkeit engagiert er sich in der evangelischen Kirche, geht joggen und liebt Musik.

Wie lange sind sie bereits bei den Maltesern tätig?

Im Februar 1973 trat ich in den Malteser Hilfsdienst ein, das heißt, ich bin also seit 45 Jahren in unserem Verband aktiv. Mit Höhen und Tiefen einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Aber mit mehr Höhen.

Beschreiben Sie kurz ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern.

Als Diözesanarzt bin ich für die medizinische Arbeit im Verband in unserem Bistum zuständig. Ich besuche Orts- und Stadtverbände, nehme an größeren Einsätzen teil, berate die Diözesanleitung und bin Teil des Diözesanvorstandes. Ich kann die medizinische Arbeit der Malteser aktiv mitgestalten und werde dabei von den Ärztinnen und Ärzten aus den Gliederungen unterstützt – und ich unterstütze deren Arbeit.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Mir gefällt am besten, dass mein Engagement ankommt. Bei Patienten genauso wie bei den Maltesern. Wir sind füreinander da und jeder beschenkt jeden mit seinen Ideen und seiner Begeisterung. Und bei mancher Frustration, die immer wieder mal kommt, holen wir uns gegenseitig aus dem Tief heraus. Und Frustrationen gehören zu den Maltesern genauso wie allgemein zum Leben.
Nebenbei: In den dunklen Stunden meines Lebens waren Malteser als Freunde bei mir. Das hat mir gutgetan und bedeutet mir sehr viel.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Ich muss viel Auto fahren, um mich mit den Verantwortlichen im Bistum zu treffen. Das muss gut koordiniert werden, denn ich arbeite ja nicht hauptberuflich bei den Maltesern und muss auch noch Zeit für meine Familie haben. Aber es klappt. Auch, weil meine anderen Malteserkolleginnen und – kollegen Rücksicht nehmen und wir gemeinsam viele Termine gut abstimmen können. Zum Beispiel mittels einer „Doodle-Abfrage“. Anders geht es heutzutage beinahe nicht mehr.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz oder Erlebnis?

Das kann ich nicht eindeutig sagen: Als Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes waren mir die Malteser bei der Loveparade 2010 in Duisburg ganz nah. Ich war in Indien, im Iran, im Sudan, in Angola, im Kongo, in den USA, in Namibia, in Nepal und anderswo im Einsatz. All das hat mir viel gegeben und ich konnte auch viel geben. Die Teilnahme an der Romwallfahrt war mir wichtig. Vor allem aber sind mir die Ausbildungen und Einsätze als Malteserarzt in meiner Heimatstadt Wesel wichtig. Hier kann ich viel geben und bekomme auch Rückmeldungen, ob das ankommt, was ich vermitteln will. So spektakulär manche Einsätze sein mögen, so wichtig ist mir der Zusammenhalt auf örtlicher Ebene und damit meine ich auch die Ebene der Diözese.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Die Zusammenarbeit mit anderen ist mir wichtig. Mein Wissen weitergeben zu können und meine Werte weitervermitteln zu können, gibt mir viel. Ich erfahre, dass ich von Patienten und Maltesern gebraucht werde und ich brauche ihre Rückmeldung, ob ich auf dem richtigen Weg bin, oder ob ich mich „verfahren“ habe. Manchmal komme ich gerade durch Kritik auf den richtigen Weg zurück. Ich habe den Maltesern in meinem Leben viel zu verdanken – und sie mir, das weiß ich auch. Und so ist das Leben der Malteser mit meinem Leben verschweißt.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern, dass sie genügend Menschen finden, die sich bei ihnen engagieren. Weil es sich lohnt. Für sich selbst, aber vor allem für andere. Ich wünsche mir, dass die Notfallvorsorge – mein Spezialgebiet – nicht vernachlässigt wird und dass andere Bereiche, wie die soziale Arbeit und die Arbeit mit jungen und mit ganz alten Menschen nicht vergessen wird. Und ich wünsche mir die Weiterentwicklung der Ökumene in unserem Verband, denn Christus war weder evangelisch, noch katholisch. Und es ist mir wichtig, dass wir alle zu ihm gehören und ihm folgen – in Geschwisterlichkeit.

Maria Elbers (66), Demenzbegleiterin im Café Malta in Münster

Ist eigentlich Rentnerin, arbeitet gelegentlich als Immobilienkauffrau.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit Oktober letzten Jahres.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Im Sozialen Ehrenamt betreue ich einsame und demenziell veränderte Menschen. Wir gehen dann gemeinsam spazieren oder ich lese etwas vor. Wir gehen gemeinsam einkaufen und führen nette Gespräche. Ich helfe auch im Café Malta. Hier betreuen wir Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Das nette Team, die soziale Tätigkeit und die Unterstützung meiner Kolleginnen. Es ist großartig im Sinn der Nächstenliebe Teil eines „großen Ganzen“ zu sein.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Da ich mittlerweile Rentnerin bin, lässt sich das gut managen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Wenn ich die Not der älteren Menschen spüre und für sie da sein kann. Es tut gut, Anerkennung für meine Tätigkeit zu bekommen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich möchte für andere Menschen da sein und ihnen Nähe zeigen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern im Bistum Münster viele engagierte Helfer und auch finanzielle Unterstützung, da Hilfe auch immer Geld kostet.

Annemarie Possberg (81) von den Maltesern in Dorsten

Die Rentnerin liebt Gartenarbeit und Konzertbesuche. In ihrer Freizeit reist sie gerne und treibt Sport.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich erinnere mich noch genau. Am 21. Juni 1989 habe ich meine Ausbildung zur Schwesternhelferin bei den Maltesern abgeschlossen und bin seitdem dabei.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich helfe bei unserem monatlichen Rollstuhlfahrer-Treff und betreue ältere Menschen bei Veranstaltungen im Ort wie zum Beispiel beim Lichterfest. Auch in der Rumänien-Hilfe engagiere ich mich.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Am besten gefällt mir der Zusammenhalt bei den Maltesern! Wir treffen uns auch oft privat, zum Beispiel an Geburtstagen oder bei anderen Feiern.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Ich habe im Rentenalter Zeit und bin da, wenn ich gebraucht werden.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Meine interessantesten Einsätze waren die Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier (2012), unsere Hilfe in Köln nach dem Einsturz des Stadtarchivs (2009) und unsere Hilfe für Menschen mit Behinderungen beim vorweihnachtlichen Konzert in der Halle Münsterland.
Mein schönstes Erlebnis war im Jahr 2003 unsere gemeinsame Reise nach Malta, auf den Spuren unserer Wurzeln.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Viele unsere Helfer sind Vorbilder für mich. Unsere Beauftragte Ursula Ansorge hat uns alle auf einen guten Weg gebracht, damit wir nicht aufgeben und fast immer eine gute Lösung finden.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern für die Zukunft, dass weiterhin viele Helfer und Mitarbeiter dabeibleiben und vor allem die Jugend die Dienste weiter vorantreibt. Die Malteser haben mir in schweren Tagen Gottvertrauen und Zuversicht gegeben.

Ralf Zobel (54) aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Rees

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin bei den Maltesern seit Januar 2014 beschäftigt.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Zurzeit bin ich in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Haldern als Betreuer beschäftigt. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt dabei darauf, den Flüchtlingen bei alltäglichen Dingen zu helfen und sie bei der Zusammenarbeit mit Behörden zu unterstützen. Des Weiteren bin ich für die Lagerhaltung in der Einrichtung verantwortlich.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Am besten an meiner Arbeit bei den Maltesern gefällt mir, dass ich mit einem großen Freiraum ausgestattet anderen, sich in Not befindlichen Menschen, unterstützend zur Seite stehen kann.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Das war der erste Transfer von Flüchtlingen in eine Kommune. Obwohl die Menschen natürlich - wie wir Betreuer auch - glücklich über diesen Schritt waren, war der Abschied doch sehr emotional und bewegend.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich arbeite gerne bei den Maltesern, weil es mir hier möglich ist, mich in einer großen Vielfältigkeit zu verwirklichen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern, vor allem im Bistum Münster, für die nächsten 65 Jahre, dass der Geist der Hilfsbereitschaft erhalten bleibt und es gelingt, die notwendigen, der Zeit geschuldeten Veränderungen so von statten gehen zu lassen, dass sie harmonisch in diesen Geist eingebunden werden können.

Kim Szafranek (21) von der Malteser Jugend in Dorsten

Macht zurzeit ein FSJ und beginnt bald eine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. In ihrer Freizeit ist sie viel mit den Maltesern unterwegs, fährt Einrad-Rennen und spielt Einrad-Hockey.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit Anfang 2012, ich habe damals im Schulsanitätsdienst (SSD) angefangen.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Gruppenleiterin und plane die Jugendgruppenstunden bei uns in Dorsten. Dazu kommuniziere ich viel mit der Diözesanebene, repräsentiere die Jugend im Erwachsenenverband, kümmere mich um Anmeldungen zu Aktionen und helfe bei Betreuungseinsätzen als Ersthelferin.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Ich habe das erste Mal das Gefühl, Gleichgesinnte gefunden zu haben, die eine ähnliche Sicht auf die Dinge haben.  Daraus sind gute Freundschaften entstanden und ich fühle mich akzeptiert und ernstgenommen - so wie ich bin und denke.
Dazu interessiere ich mich sehr für Erste Hilfe und habe bei den Maltesern die Möglichkeit, die Arbeit mit Kindern und meine Erste-Hilfe-Tätigkeit zu verbinden.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Ehrenamt und Beruf bringe ich vor allem durch meinen Willen unter einen Hut. Ohne diese Motivation würde ich das sicher nicht schaffen. Dazu versuche ich, mir meine Zeit gut einzuteilen, auch mal abzuschalten und Prioritäten für Termine zu setzen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Eine schwere Frage… ein wirklich schönes Erlebnis war meine erste Gruppenleiterfortbildung in Haltern. Ich war das erste Mal außerhalb meiner eigenen Ortsgliederung aktiv, wurde direkt gut aufgenommen und fühlte mich als Teil der Gruppe. Dazu konnte ich viel von und mit Gruppenleitern aus anderen Gliederungen lernen.
Neben meinem ersten Bundesjugendlager fällt mir zusätzlich die Fahrt zu unserer Partnergruppe nach Rumänien ein. Wir haben einen guten Einblick in den rumänischen Alltag bekommen und konnten mit eigenen Augen sehen, was die Arbeit der Malteser in Deutschland in Rumänien bewirkt hat.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Die Malteser haben mich genau im richtigen Alter - nach Realschule und SSD - abgeholt. Ich werde ernst genommen und habe in meiner Arbeit keine engen Grenzen. Ich kann selbst entscheiden, wie ich mich einbringe. Außerdem ist es ein guter Ausgleich zum normalen Beruf und viel Spaß haben wir meistens auch!

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche uns, dass wir mit der Zeit gehen und trotzdem unsere Wurzeln im christlichen Glauben weiterhin als wichtig wahrnehmen. Außerdem wünsche ich mir mehr Transparenz, damit weniger Missverständnisse entstehen.

Edgar Christians (47) von den Maltesern in Telgte

Ist Laborant in der chemischen Industrie, kocht gerne und spielt Gitarre. In seiner Freizeit erstellt er gerne Arbeitshilfen und geht geocachen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 1986.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Mitglied unserer Betreuungsgruppe. Dort komme ich als Betreuungsfachhelfer zum Einsatz. Ich bin auch oft Fahrer unseres großen LKWs bei Hilfstransporten.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Am besten gefällt mir die gute Kameradschaft, woraus auch Freundschaften entstehen. Und darüber hinaus der Dank und die Anerkennung der Personen, denen wir helfen.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Alle haben Verständnis, wenn man auch mal keine Zeit für die Aufgaben im Ehrenamt hat. Bei längeren und größeren Einsätzen opfern wir aber gegebenenfalls auch mal unseren Urlaub.

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?

Wenn man den Zusammenhalt der verschiedensten Organisationen untereinander spürt. Zum Beispiel bei Großschadenlagen wie der Hochwasserkatastrophe in Sachsen Anhalt.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich möchte helfen und unterstützen, um die Not etwas zu lindern.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Das Ehrenamt zu fördern und auch wirtschaftlich zu stärken, damit die Aktivitäten vor Ort weiterhin bezahlt werden können.

Cathleen Niewiadomski (20), Auszubildende bei den Maltesern in Recklinghausen

Sie ist Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement. Sie liebt Sport und ihr ist es wichtig, allgemein immer in Bewegung bleiben.

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit etwas über 1 ½ Jahren.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Bei den Maltesern habe ich im August 2016 als FSJlerin im Bereich der Erste-Hilfe-Ausbildung angefangen, wo es meine Hauptaufgabe war, selbstständig Erste-Hilfe-Kurse vor- und nachzubereiten und natürlich auch durchzuführen. Seit August 2017 mache ich bei den Maltesern meine Ausbildung unter der Leitung von unserem Diözesanausbildungsreferenten Ralf Walbaum und unterstütze ihn in seinen Aufgaben. Hauptsächlich plane ich die Erste-Hilfe-Kurse in Zusammenarbeit mit den Firmen und unseren Ausbildern. Auch kümmere ich mich um die Organisation der sozialpflegerischen Ausbildung.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am Besten?

Der respektvolle und familiäre Umgang innerhalb meines Teams.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Eigentlich war meine bisherige Zeit bei den Maltesern insgesamt sehr bemerkenswert. Es ist immer wieder erstaunlich für mich, was alles in mir selber und in anderen Menschen steckt, und was man alles zusammen erreichen kann.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich arbeite gerne bei den Maltesern, weil ich dort viele Möglichkeiten habe, mich einzubringen und mich weiterzubilden.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern im Bistum Münster noch viele weitere erfolgreiche Jahre.

Klemens Vlaswinkel (76) von den Maltesern in Borken

Ist Berufsschullehrer in Rente. Seine Hobbies sind Sport, wandern und mit den Enkelkindern spielen. 

Wie lange sind Sie schon aktiv bei den Maltesern?

Seit 1962.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich hatte viele aktive ehrenamtliche Tätigkeiten bei den Maltesern. Unter anderem als Gruppenleiter, Bereitschaftsführer, in der Sanitätsbereitschaft im Vietnamkader (1964/65), ich bin Mitbegründer der Malteser Jugend, war Jugendreferent, kümmerte mich um die Organisation und Durchführung von Hilfstransporten nach der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 – 2001. Dreimal jährlich während der Ferien sind wir nach Osteuropa, also nach Weißrussland, in die Ukraine und nach Polen gefahren. Außerdem habe ich mich um die Organisation von Erholungsfreizeiten und die Vermittlung von Au-Pair-Stellen für Kinder und Jugendliche aus Belarus im Kreis Borken gekümmert.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Der weltweite unermüdliche Einsatz in humanitären Bereichen.

Wie haben Sie es geschafft, Ehrenamt und Beruf unter einen Hut zu bringen?

Durch die Freude, helfen zu dürfen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz?

Bei der Sturmflutkatastrophe von Hamburg im Frühjahr 1962 war ich als Helfer und Funker im Rettungseinsatz. Im Jahr 1990 war ich mit der Malteser Jugend beim Katholikentag in Berlin im Einsatz. In den Tagen unseres Berlinaufenthaltes haben wir uns mit unseren Jugendlichen als “Mauerspechte” betätigen können und haben in diesem “Rahmen” auch Ostberlin erkundet.

Wieso engagieren Sie sich für die Malteser? Was ist Ihre Motivation?

Durch den vorgenannten Einsatz wurde mir bewusst, wie wichtig und erfüllend die uneigennützige Tätigkeit als Helfer ist.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Freude am Helfen!

Sonja El-Sayed Mohamad Dib (21) von den Maltesern in Münster

Ist Erzieherin im Anerkennungsjahr. Zu ihren Hobbies zählen Kung Fu, Sport im Allgemeinen und Gitarre spielen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit Oktober 2017.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich lasse mich als Einsatzsanitäterin bzw. im Weiteren als Rettungshelferin ausbilden und nehme an Sanitätsdiensten teil. Zum Beispiel in der Halle Münsterland oder bei anderen Veranstaltungen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Gemeinschaft, das Teamwork und die Hilfsbereitschaft und Offenheit untereinander.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Unter der Woche arbeite ich Vollzeit, deswegen nehme ich größtenteils an Diensten teil, die am Wochenende stattfinden. Ich wäge ab, wie oft und wann ich monatlich ehrenamtlich aktiv sein kann. Ehrenamtliches Engagement ist wie ein Hobby für mich. Nach der Arbeit kann ich dem nachgehen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Mein erster San-Dienst  beim Trailerpark in der Halle Münsterland. Das war für mich sehr interessant, da ich die Abläufe, die Planung und Durchführung zum ersten Mal erlebt habe.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Die Malteser sind eine engagierte und hilfsbereite Organisation. Ich möchte gerne daran teilhaben. Später möchte ich im medizinischen Bereich arbeiten. Die Ausbildung zum Einsatzsanitäter bzw. Rettungshelfer und die San-Dienste geben mir die Möglichkeit, im medizinischen Bereich aktiv zu sein. Außerdem möchte ich hilfsbedürftigen Menschen zur Seite stehen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern für die nächsten 65 Jahre eine fortbestehende Kooperation mit ihren Partnern, so dass die Malteser weiter wachsen können. Ich wünsche ihnen, dass sich weitere Kinder und Jugendliche finden, die bei den Maltesern aktiv werden möchten. Und natürlich viel Gesundheit und die nötige Energie für weitere erfolgreiche Dienste.

Mark Holtmann (26) von den Maltesern in Kevelaer

Arbeitet als Rettungsassistent im Kreis Viersen. In seiner Freizeit engagiert er sich zudem bei der Feuerwehr, geht angeln und treibt Sport.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin schon seit  11 Jahren aktiv bei den Maltesern in Kevelaer.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich kümmere mich in unserer Gliederung um die Planung und Durchführung von Sanitätsdiensten bei verschiedensten Veranstaltungen. Ich nehme natürlich auch selber an einigen Diensten teil.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Neben dem Spaß an der Arbeit, den ich ja schon durch meinen Hauptberuf mitbringe, gefällt mir die gut funktionierende Gemeinschaft in unserer Gliederung.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Durch den Schichtdienst, den wir im Rettungsdienst haben, kann ich mir meine Freizeit gut einteilen. Man darf aber trotzdem nicht Familie und Freunde außer Acht lassen, die wollen ja schließlich auch Zeit mit mir verbringen.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Ein sehr interessantes Erlebnis war für mich eine dreitägige Übung mit mehreren internationalen Katastrophenhilfe-Organisationen auf dem Gelände der Training Base Weeze. Dort wurden realistische Szenarien aus Katastrophengebieten dargestellt, bei denen wir mit Engländern, Polen und Schweden zusammen gearbeitet haben.

Einen sehr interessanten Dienst hatte ich bei einem 4- tägigen Festival in der Schweiz, zu welchem ich mit einem Kollegen gefahren bin.
Das Interessante dabei war, dass wir zu dem höchstqualifizierten nichtärztlichen Personal gehörten und komplett eigenständig arbeiten und therapieren durften. Die anwesenden Ärzte schauten uns dabei gelegentlich über die Schulter und gaben uns Tipps. Der Kontakt mit Patienten und Kollegen verschiedenster Nationalitäten war teils etwas schwierig, hat aber sehr viel Spaß gemacht.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich engagiere mich immer noch ehrenamtlich bei den Maltesern, da ich durch sie meinen Traumberuf gefunden habe und damit was zurückgeben kann.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre viel Spaß und Motivation bei ihrer Arbeit, die Unterstützung von Kirche und Bevölkerung und einen starken Nachwuchs, der auch in Zukunft die vielfältigen Aufgaben der Malteser übernimmt.

Petra Bahr-Rüschkamp (52), leitende Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes der Malteser am Niederrhein (Goch/Uedem/Kalkar-Xanten-Sonsbeck)

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin im Frühling 2015 aus Norddeutschland zu den Maltesern an den Niederrhein gekommen.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich schule, koordiniere und unterstütze, gemeinsam mit 4 Kolleginnen, eine Gruppe von 60 Ehrenamtlichen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene begleiten, die von Sterben, Tod und Trauer betroffen sind.
Wir Koordinatorinnen informieren in betroffenen Familien, Institutionen (z.B. Schulen und Kindergärten) und in der Öffentlichkeit über die Möglichkeit der Unterstützung durch unseren Hospizdienst und bemühen uns weitere Menschen für das ehrenamtliche Engagement zu gewinnen. Mit anderen Malteser Diensten und den Akteuren des Palliativen Versorgungssystems arbeiten wir in Netzwerken eng zusammen.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Mir gefällt der hohe Qualitätsanspruch im Fachbereich HoPaTra, der meinem Selbstverständnis von „guter Arbeit“ entspricht. Dazu gefällt mir das Prinzip der Partizipation, das mir durch Mitarbeiterbefragung, Quartalsgespräche und Führungskräfterunden die Möglichkeit gibt, nicht nur meinen Arbeitsbereich, sondern auch meine Organisation aktiv zu gestalten.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Ende letzten Jahres habe ich die Begleitung eines Sterbenden in einer spirituellen Männerwohngemeinschaft koordiniert. Die Biografie des Betroffenen und die Gespräche mit den Bewohnern der Gemeinschaft haben mich sehr beeindruckt.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Das Malteserwappen symbolisiert mit seinen 8 Spitzen die Seligpreisungen der Bergpredigt. Als ich mich 2015 für eine neue Organisation als Arbeitgeber entschieden habe, war diese Symbolik tatsächlich ausschlaggebend. Inzwischen bin ich fast 3 Jahre in unserer Organisation und habe erfahren dürfen, dass Symbole und Leitbilder bei den Maltesern auch handlungsleitend sind.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Kontinuierlich nachwachsende, motivierte, kreative und innovative ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter/innen. 

Mariella Segin-Riep (22) von den Maltesern in Münster

Ist Erzieherin im Anerkennungsjahr. Ihre Hobbies sind Motorrad fahren und lesen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin erst seit letztem Jahr bei den Maltesern tätig.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin in der Einsatzeinheit vom Katastrophenschutz und mache für die Malteserehrenamtlich Sanitätsdienste.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Bei den Maltesern gefällt mir am besten, dass der Zusammenhalt untereinander und auch Freundschaft eine große Rolle spielen. Somit habe ich mich schnell aufgenommen und wohl gefühlt.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Meistens bleibt für das Ehrenamt nur am Wochenende Zeit, da unter der Woche beides zusammen zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Aber da mir das Ehrenamt viel Spaß macht, stört es mich gar nicht, auch mal am Wochenende zu arbeiten.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Mein erster Sanitätsdienst hat mir großen Spaß gemacht! Wir waren in der Halle Münsterland und vorher war ich richtig aufgeregt, was auf mich zukommen würde.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich möchte gerne Menschen helfen, die Hilfe brauchen. Sei das im Sanitätsdienst, bei einem Katastrophenschutzeinsatz oder auch im Alltag. Ich finde es wichtig, dass wir füreinander da sind - ob es eine Wundversorgung ist oder nur seelischer Beistand. Durch meine Ausbildung bei den Maltesern werde ich auf solche Situationen vorbereitet und mir wird gezeigt, wie ich am besten helfen kann.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche den Maltesern, dass es weiterhin viele tatkräftige Ehrenamtliche gibt, die die Malteser unterstützen und dazu beitragen, dass es eine tolle Gemeinschaft gibt, die den Grundstein für eine gute Zusammenarbeit legt.

Katharina Nischik (22) von der Malteser Jugend in Emsdetten

Ist von Beruf Hebamme. Sie liebt Musik, Yoga und Sport und näht gerne.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit 2009. Also mittlerweile 9 Jahre.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Jugendgruppenleiterin in Emsdetten und Jugendvertreterin im Bundesjugendführungskreis.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Die Zeit mit meiner Jugendgruppe, besonders wenn wir im Lager sind. Dort trifft man dann nicht nur Leute aus seiner Ortsgliederung, sondern aus der ganze Diözese.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Als Schülerin konnte ich bei allem mitmachen, aber jetzt sind manche Wochenenden oder Veranstaltungen unter der Woche leider nicht mehr möglich.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Zu sehen wie meine ehemals kleinen 10jährigen Gruppenkinder jetzt selbst als Gruppenleiter*innen und Teamer*innen das Lager mitgestalten.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Wir haben tolle Leute, eine gute Kinder- und Jugendarbeit und vernetzen uns untereinander.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Macht weiter so! Viel Freude, Erfolg, Glück und Motivation für die nächsten 65 Jahre.

Annette Loddenkötter (67) von den Maltesern in Telgte

Ist Rentnerin. Ihre Hobbies sind lesen, Rad fahren, Sport und backen.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit Oktober 1968 bin ich bei den Maltesern in Telgte tätig.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich bin Helferin in der Betreuungsgruppe und war von 2007 -2014 Leiterin unseres Besuchs- und Begleitdienstes (BBD).

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Am besten gefällt mir die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit bei verschiedenen Veranstaltungen und Anlässen.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Mittlerweile bin ich in Rente. Da ist das kein Problem mehr.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz/Erlebnis?

Am interessantesten und bemerkenswerten fand ich die Romwallfahrten für Menschen mit Behinderungen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Es motiviert mich, anderen Menschen zu helfen und die Freude der zu betreuenden Personen zu sehen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Sich weiter für andere einzusetzen, sich gut in der Öffentlichkeit darzustellen, um immer genug motivierte aktive Helfer zu haben.

Benjamin Salewski (28), Praktikant im Malteser Jugendreferat der Diözesangeschäftsstelle Münster

Seine Passion ist die Jugendarbeit in den verschiedensten Bereichen, er liebt Fußball und American Football.

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Seit November 2017.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Als Praktikant bin ich bei der Malteser Jugend und im sozialen Ehrenamt unterwegs. In der Jugend begleite ich unsere Diözesanjugendreferentin Annalena Witte zu verschiedenen Terminen, wie die Vorbereitungstreffen für Ferienlager, Treffen mit Referenten anderer Diözesen, oder auch zum Neujahrsempfang der Malteser Jugend in Kevelaer. Im Büro unterstütze ich sie unter anderem bei der Organisation der Ameland-Herbstfreizeit und bereite einen Workshop für die Gruppenleiterfortbildung vor. Im sozialen Ehrenamt beschäftige ich mich vor allem mit dem Café Malta - ein Treffpunkt für Menschen mit Demenz und deren Angehörige -, welches zu meinem festen Wochenprogramm gehört. Darüber hinaus begleite ich auch hier Diözesanreferentin Ruth Schräder zu verschiedenen Treffen, z.B. in der Hospizarbeit und arbeite an der Gestaltung des Gottesdienstes für den BBD-Tag mit.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Am besten gefällt mir an der Arbeit bei den Maltesern, dass diese so vielfältig ist. Ich habe mit den verschiedensten Menschen und den verschiedensten Aufgaben zu tun und komme viel herum.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Bei der Malteser Jugend fällt mir zuerst der Besuch des Neujahrsempfangs in Kevelaer und das Treffen mit den Jugendreferenten in Aachen ein, im sozialen Ehrenamt denke ich besonders an den Besuch der Krippe im Clemenshospital mit dem Café Malta.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern?

Als Student des Studiengangs Christentum in Kultur und Gesellschaft war es mir wichtig, eine Praktikumsstelle mit Bezug zum Glauben zu finden. Es ist spannend zu sehen, wie der Glaube bei den Maltesern auf verschiedenste Weise zum Vorschein tritt.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Dass die Malteser auch weiterhin für Menschen aus allen Generationen und Schichten auf vielfältige Weise da sind.

Rudi Winter (79) von den Maltesern in Bocholt

Ist mittlerweile Rentner. Neben den Maltesern sind seine Hobbies Radfahren und Karate. 

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich bin seit dem Jahr 2000 ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern. Und zwar in unserer Küchenmannschaft und als Fahrzeugverantwortlicher.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am Besten?

Die Gemeinschaft - und das Arbeiten an einer gemeinsamen Sache.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Früher habe ich meinen Urlaub genutzt. Heute ist das einfacher geworden ;-)

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?

Meine interessantesten Einsätze waren die Auslandseinsätze in Russland, Polen und Rumänien. Viel Freude hatte ich auch im Malteser Menüservice, also Essen auf Rädern. Dieses Engagement haben wir leider eingestellt.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich möchte helfen. Dort, wo es nötig ist.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche weiterhin eine gute Zusammenarbeit und beste Gesundheit für alle im Team!

Ralf Walbaum (48), Diözesanausbildungsreferent bei den Maltesern im Bistum Münster

Liest und reist gerne.

Wie lange sind Sie schon hauptamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich arbeite seit 1991 hauptamtlich für die Malteser, also nun 27 Jahre. Rechnet man meinen Zivildienst dazu, den ich auch bei den Maltesern in der Ausbildung absolviert habe, sind es sogar schon 29 Jahre.

Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeit bei den Maltesern?

Ich unterstütze die Malteser Gliederungen in allen Fragen der Breitenausbildung und der sozialpflegerischen Ausbildungen. Und ich bin die Schnittstelle zur Regionalgeschäftsstelle und zur Bundesebene.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am besten?

Es ist immer wieder aufregend zu sehen, wie engagiert sich unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Neuerungen und Veränderungen einstellen, die sich aufgrund von externen Anforderungen bei uns oftmals ergeben.

Was war Ihr interessantestes/erfolgreichstes/bemerkenswertestes Erlebnis?

Mein aufregendstes Erlebnis war ganz sicher, als ich zur Zeit des Jugoslawienkrieges für die Malteser in die Krisenregion fahren durfte, um dort Menschen „herauszuholen“, die dem Krieg entfliehen mussten.

Wieso arbeiten Sie gerne bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Ich arbeite bei den Maltesern, weil es immer wieder neu ist und es trotz der Professionalität, die an den Tag gelegt wird, auch immer familiär bleibt.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich gratuliere den Maltesern ganz herzlich zum 65. Geburtstag und wünsche ihnen für die nächsten 65 Jahre, dass der Mut zur Veränderung nie ausgeht.

Hedwig Eckhoff (72) von den Maltesern in Drensteinfurt

Ist mittlerweile Rentnerin, arbeitete früher als Buchhalterin.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Ich habe 1971 den Stadtbeauftragten der Malteser in Drensteinfurt geheiratet und, wie ich immer sage, so auch den MHD mit geheiratet. Aber selber ehrenamtlich aktiv bin ich eigentlich seit 1980, wo ich den ersten Schwesternhelferinnenkurs in Drensteinfurt organisiert und geleitet habe.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Früher habe ich hauptsächlich Schwesternhelferinnenkurse organisiert und geleitet. Heute bin ich in der Kleiderkammer und im Besuchs- und Betreuungsdienst aktiv, wo wir in Drensteinfurt demenziell veränderte Menschen und pflegende Angehörige betreuen. Außerdem begleite ich Senioren, kranke Personen und Menschen mit Behinderungen auf Wallfahrten und bei Ferienfreizeiten.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am Besten?

Ich habe eine sinnvolle Aufgabe. Ich kann Menschen mit Behinderungen und demenziell veränderten Menschen helfen. Das macht mir Spaß. Außerdem haben wir eine gute Gemeinschaft.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Als Rentnerin ist das heute kein Problem. Früher habe ich mir die Zeit fürs Ehrenamt genommen, weil mir meine Aufgabe bei den Maltesern schon immer sehr wichtig war.

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?

Meine bemerkenswertesten Einsätze waren die Romwallfahrten mit behinderten Menschen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Wir leisten viel bei den Maltesern mit unserer ehrenamtlichen Arbeit und so erlebt man auch viel. Man lernt stets viel Neues kennen.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche eine gute Zusammenarbeit und eine gute Kameradschaft.

Florentine Hofmann (21) von den Maltesern in Wesel

Macht derzeit ein duales Studium beim Zoll. In ihrer Freizeit geht sie joggen und liest gerne.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv bei den Maltesern?

Als Kind war ich in der Malteser Jugend. Nachdem ich eine Weile nicht mehr aktiv war, bin ich 2014 durch den Schulsanitätsdienst wieder zu den Maltesern gekommen. Seitdem bin ich im Katastrophenschutz tätig.

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern?

Hauptsächlich mache ich Sanitätsdienste. Ich bin als Rettungshelferin ausgebildet und möchte nächstes Jahr die Ausbildung zur Rettungssanitäterin machen, um noch besser für Sanitätseinsätze ausgebildet zu sein. Bei Betreuungseinsätzen bin ich auch immer dabei.

Was gefällt Ihnen bei den Maltesern am Besten?

Mir gefällt das vielfältige Angebot an Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten, so dass jeder die Möglichkeit hat, das zu lernen, woran er Spaß hat und auch Verschiedenes ausprobieren kann. Außerdem gefällt mir der gute Zusammenhalt der Einheit.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Ich engagiere mich hauptsächlich am Wochenende, denn das Ehrenamt ist eine gute Abwechslung zum Berufsalltag. Da mein Arbeitgeber über mein Ehrenamt Bescheid weiß, kann ich auch spontan im Falle einer Alarmierung zu Einsätzen fahren.

Was war Ihr interessantestes und bemerkenswertestes Erlebnis?

Am interessantesten fand ich den Betreuungseinsatz auf dem Katholikentag 2016 in Leipzig. Außerdem hat mir der Sanitätseinsatz auf Ameland sehr gefallen.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Maltesern? Was ist Ihre Motivation?

Mir gefällt die Abwechslung zum Alltag. Kein Einsatz ist wie der andere und man lernt immer etwas dazu. Dabei hat man viel Spaß mit Kameraden und spürt den Zusammenhalt der Einheit. Von vielen Menschen bekommt man auch was zurück und merkt, dass man etwas sinnvolles tut und helfen kann.

Was wünschen Sie den Maltesern im Bistum Münster für die nächsten 65 Jahre?

Ich wünsche mir, dass sich weiterhin so viele Helfer engagieren und Spaß am Ehrenamt haben.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE33370601201201214730  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7